The Beginner’s Guide to Running

Laufen kann man alleine oder in der Gruppe (cc) by Nordea Riga Marathon


Wer sich, wie ich vor einiger Zeit, dazu entschließt mal wieder etwas für seine Fitness zu tun, wird schnell feststellen dass man gar nicht so recht weiß wie und wo man eigentlich anfangen soll.
Die meisten Sportarten oder Fitnessmethoden sind ohne gründliches Training oder entsprechende (teure) Ausrüstung gar nicht zu machen. Deshalb habe ich mich für das Einfachste entschieden was man machen kann: Laufen.
Man kann es alleine oder zusammen mit anderen machen, man kann es immer und überall ausführen und man braucht quasi keine Ausrüstung. Doch auch richtiges Laufen will gelernt sein.
Die Jungs von Lifehacker haben dazu einen exzellenten Guide für alle Anfänger zusammengestellt. Besonders das Youtube-Video finde ich sehr hilfreich. Wer sich noch mehr Info wünscht dem empfehle ich Das große Laufbuch von Herbert Steffny (Amazon-Partnerlink). Ich fand das Buch sehr hilfreich und es ist wohl eine der besten Zusammenfassungen zu dem Thema die man bekommen kann.
Aber die ganzen Infos helfen nichts wenn man nicht loslegt. Deswegen stöpsel ich jetzt die Kopfhörer ins iPhone, zieh die Laufschuhe an und geh ne Runde joggen.
Viel Spaß

[via Lifehacker]
[Bild (cc) by Nordea Riga Marathon]

Sommerzeit heißt zu viel Zeit… Projekte müssen her!!!

Summer-Project

Don't know what to do!!! (c) by quickmeme.com

Wie neulich schon geschrieben habe ich nun endlich mein Abi hinter mich gebracht, was bedeutet, dass ich nun eigentlich schon fast zu viel Freizeit habe. Da ich bis zur Zeugnisverleihung nicht mehr in die Schule muss und ich nun nach gut zwei Wochen purer Entspannung nichts mehr zu tun habe, brauche ich natürlich eine Beschäftigung.
Der Sommer eignet sich jetzt ideal dafür Projekte die man vorher aus Zeitgründen einfach nicht weiter verfolgen konnte endlich einmal in Angriff zu nehmen.

Ich habe hier zum Beispiel einen riesigen Stapel ungelesener Bücher und auch auf meinem Kindle tummeln sich so einige Titel die ich zwar mal heruntergeladen, aber noch nie gelesen habe. Die werde ich versuchen bis zum Studienbeginn durchzuackern.
Aber es gibt natürlich noch mehr was ich machen möchte. Da wäre zum einen natürlich dieser Blog hier, dessen äußeres Erscheinungsbild mir immer mehr missfällt. Das wird sicherlich noch aufgepeppt in den nächsten Wochen.

Außerdem bin ich in letzter Zeit endlich wieder dazu gekommen häufiger und regelmäßiger zu joggen. Meine Leistung muss ich aber definitiv noch in den nächsten Wochen steigern. Insgesamt habe ich meine Fitness in den Wochen vorm Abi gehörig vernachlässigt, was sich jetzt ändern soll! Mehr Sport heißt also ab jetzt die Devise. Dazu gehört nicht nur das Joggen sondern auch Sit-Ups, Liegestützen und solche Sachen. Manch einer wird sich jetzt bei diesen Worten das Schmunzeln nicht verkneifen können. Mir geht es genau so und wie bei allen guten Vorsätzen wird es auch nicht leicht sein diesen umzusetzen. Aber ich gebe mein Bestes.
Wo wir schon beim Thema Gesundheit sind: auch längst überfällige Artztermine kann ich jetzt endlich mal wahrnehmen, auch wenn das wohl nicht wirklich als „Projekt“ gilt 😉

Dann schwirren mir schon seit längerem Ideen für einen Roman / Kurzgeschichte (wohl eher letzteres) im Kopf herum. Immer wieder schreibe ich mal Stücke davon auf, bringe einzelne Szenen oder Charaktere aufs Papier aber nie setze ich alles zu einem großen Ganzen zusammen. Auch das soll sich jetzt ändern. Das fertige Produkt werde ich natürlich dann hier entsprechend vorstellen. Momentan bin ich guter Dinge und motiviert um jeden Tag zumindest ein bisschen zu schreiben. Mir ist aufgefallen das es für mich am Besten funktioniert es ähnlich wie Hemmingway zu machen. Morgens gleich nach dem Aufstehen hinsetzen und eine Stunde lang durchgehend schreiben. Dabei kommt nicht immer sinnvolles zu Papier aber man klopft wenigstens Worte in die Tastatur. Irgendwas davon kann man sicher verwenden.

Ein kleineres Projekt das ich aber nun endlich fertigstellen möchte ist mein Boot. Wer jetzt denkt ich bastele mir eine Arche im Garten hinterm Haus liegt allerdings falsch. Wir sprechen von einem Modellschiff welches ich zu Weihnachten von Regina bekommen habe. Kurz vor Weihnachten hab ich in der Spielwarenabteilung wohl eine zu große Klappe gehabt als wir am Regal mit den ganzen Modellbausätzen vorbeigekommen sind. Als Resultat hab ich die „Vasa“ bekommen und bastele immer wieder daran rum. Der Rumpf ist mittlerweile fertig, es fehlen noch Details und dann eben noch die Masten und Segel und so Krempel. Vielleicht mache ich mal ne kleine Fotostrecke wenn es fertig ist.

Trotz all dieser kleinen und großen Projekte fühle ich mich noch nicht ganz ausgelastet und finde ich könnte noch etwas mehr und etwas sinnvolleres mit meiner Zeit anfangen. Wenn also jemand Vorschläge für eine sinnvolle Beschäftigung oder coole Projekte für die Sommerzeit hat, immer her damit (ich rede NICHT von einem Ferienjob).
Freue mich über kreative Vorschläge.

Bild (c) by quickmeme.com

Neues für Zombie-Freunde

Vor kurzem habe ich ja schon von “Zombie Go Boom” berichtet. Neulich habe ich noch eine weitere Youtube-Zombie-Miniserie gefunden die das Herz eines jeden Zombie-Fans höher schlagen lassen wird und welche die Wartezeit auf eine neue Walking-Dead Staffel verkürzt. Die Rede ist von “Bite-Me”.
Eine ziemlich coole Machinima-Serie über drei Gamer-Kumpels die leider mitten in eine Zombie-Apokalypse geraten und dabei aber zum Glück endlich ihr Wissen über die Untoten anwenden können, welches sie in unendlichen Stunden mit Zombie-Filmen und Spielen wie Dead Island oder Dead Rising erworben haben. Die Seitenhiebe und Anspielungen sind wirklich witzig und ich hoffe dass die Macher auch nach der zweiten Staffel noch weitermachen.

Hier gleich mal die allererste Folge um euch auf den Geschmack zu bringen.

Back on Track

ENDLICH!!!

Das Abi ist rum und ich habe mein Leben zurück. Wer sich gefragt hat warum hier seit einiger Zeit quasi gar nichts mehr los war dem sei gesagt, dass ich leider im Zuge des Abiturs kaum mehr die Zeit gefunden habe hier vernünftige Artikel zu produzieren. Doch seit dieser Woche habe ich nun endlich wieder Freizeit (bis zum Studienbeginn) und kann mich nun voll und ganz diesem Blog und ein paar anderen Projekten widmen die in letzter Zeit viel zu kurz gekommen sind.
Zunächst einmal möchte ich versuchen hier nun wieder häufiger und vor allem regelmäßiger zu schreiben, sowie die optische Gestaltung vielleicht ein wenig zu überarbeiten. Wer hierzu Vorschläge hat, bitte einfach posten! Ideen sind immer willkommen. Außerdem will ich versuchen eventuell den ein oder anderen Gastautoren zu finden der hier interessante Posts verfasst.
Natürlich gibt es auch noch andere Dinge neben diesem Blog denen ich mich nun widmen möchte. Ich habe einen riesigen Stapel ungelesener Bücher rumliegen bzw. auf meinem Kindle, welche ich nun alle endlich durchlesen möchte. Hinzu kommt das ich nun auch versuche wieder jeden Tag morgens zu joggen, was ich leider auch in der Zeit vor den Prüfungen vernachlässigt habe.

Ihr seht also, es gibt viel zu tun und ich freue mich darauf hier wieder aktiv zu werden!

Kindle-Review: Mein erstes halbes Jahr mit dem E-Reader

Kindle Logo

Der Kindle - mein neuer ständiger Begleiter (Logo von der Innenseite der Hülle) (cc by Tobias Sacher)

Vor kurzem hat Amazon mit dem Kindle-Touch die neueste Generation seines E-Book Readers angekündigt. Das möchte ich zum Anlass nehmen um mal ein ausführliches Review zu meinem Kindle zu schreiben, welchen ich nun schon seit Oktober mein Eigen nenne.

Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich sehr gerne lese und wahnsinnig viele Bücher zu Hause rumstehen habe. Ich habe schon immer Bücher verschlungen und liebe einfach die Ästhetik die von einem auf Papier gedruckten Wort ausgeht. Deswegen habe ich mich sehr sehr lange gegen E-Books und die dazugehörigen Reader gewehrt. Als ich aber letztes Jahr knapp 2000 Seiten Literatur mit in die zwei Wochen Urlaub in Kroatien mitgenommen habe, fing ich an mich näher mit der Thematik zu beschäftigen. Nach langem hin und her habe ich mich entschieden mir einfach mal einen Kindle zu kaufen, da ich ersten sowieso sehr sehr viel bei Amazon einkaufe (vor allem Bücher) und da zu diesem Zeitpunkt gerade der Kindle der 4ten-Generation für sagenhafte 99€ herausgekommen war.
Seit dem lege ich das Teil kaum mehr aus der Hand. Ich bin schlichtweg begeistert. Natürlich kaufe ich auch hin und wieder noch gedruckte Bücher, aber meist nur weil es mir dabei darum geht mir diesen Titel als physische Erscheinung in mein „echtes Regal“ zu stellen.

Kommen wir nun zum Kindle als solches. Eigentlich möchte ich hier nicht mit technischen Details langweilen, aber ganz ohne geht es halt nicht.
Der kleine wiegt 170 Gramm und ist 16,6 cm hoch, sowie 11,4 cm breit. Mit knapp 9 mm Dicke kommt er ca. an aktuelle Smartphones ran. Der Kindle hat 2GB internen Speicher den man nicht nachrüsten kann und von dem ca. 1,25GB für Kindle-Inhalte zur Verfügung stehen. Das macht aber nichts, da diese völlig ausreichend sind, denn E-Books brauchen ja keine Unmengen an Daten. Laut Amazon passen auf den Kindle ca. 1400 Bücher. Er verfügt über W-LAN und USB 2.0, ein PC wird nicht benötigt um den Kindle zu aktivieren oder zu benutzen. Dank der E-Ink Technologie verfügt der Reader nicht nur über eine unglaubliche Akku-Laufzeit von ca. 1 Monat (je nach Benutzung), sondern auch über ein lesefreundliches Display. Anders als andere Geräte wie z.B. das iPad besitzt der Kindle keine Hintergrundbeleuchtung. Deshalb ist es besonders angenehm auf dem Kindle zu lesen, man glaubt tatsächlich eine echte Buchseite in den Händen zu halten. Stundenlanges schmökern ist also problemlos auf dem Kindle möglich. Nachteilig ist dabei natürlich dass man immer eine externe Lichtquelle benötigt.

Beinahe wie eine echte Buchseite (cc by Tobias Sacher)

Der Kindle ist aus grauem Plastik gefertigt, wirkt aber dennoch nicht billig. Die Verarbeitung darf im Allgemeinen als hochwertig bezeichnet werden, die Knöpfe sitzen auch aus ergonomischen Gesichtspunkten an den richtigen Stellen und wirken ebenfalls gut verarbeitet, nichts wackelt oder hakelt. Die Knöpfe zum Vor- und Zurückblättern sind auf beiden Seiten des Gerätes angebracht, so können sowohl Links- als auch Rechtshänder leicht und entspannt damit umgehen.
Die Menüführung ist intuitiv und gleich erlernt, einzig die leichte Zeitverzögerung welche durch das E-Ink-Display entsteht, wirkt Anfangs etwas ungewohnt. Doch auch damit kommt man relativ schnell zurecht. Neues Lesefutter kann direkt über den Kindle-Store auf dem Gerät bezogen werden oder über die Amazon-Homepage. Die Bücher werden dann sofort an das Gerät gesendet (vorausgesetzt man hat W-LAN). Eigene Dokumente können in verschiedenen Formaten (z.B. PDF oder DOC) ganz einfach per Mail an den Kindle gesendet werden. Sie werden zumeist auch korrekt dargestellt, sind aber dennoch nicht immer besonders angenehm zu lesen. Hierfür gibt es aber Abhilfe: Tools wie Calibre helfen einem Dokumente in ein E-Reader-freundliches Format zu bekommen. Außerdem kann Calibre RSS-Feeds abonnieren und automatisch an den Kindle senden, womit man sich z.B. morgens im Zug interessante Blogartikel ansehen kann. Amazon verkauft den Kindle als geschlossenes System, seine Bücher versendet der Online-Riese im hauseigenen AZW-Format welches das Kopieren der Bücher verhindern soll. Dies finde ich aber nicht weiter schlimm. Viel bedenklicher ist die Tatsache dass Amazon über das „Whispernet“ immer noch Herr über die Daten auf dem Kindle bleibt und auch einfach Bücher eigenmächtig löschen kann wie bereits vor einigen Jahren bekannt geworden ist. Dies sorgte nicht nur für Diskussionen sondern bescherte einem Schüler aus den Staaten auch einen Batzen Geld. Witzig finde ich hierbei dass es sich ausgerechnet um George Orwells „1984“ handelt, was man als Ironie des Schicksals betrachten könnte. Viel mehr als diese zusätzliche „Big-Brother-Paranoia“ aber nervt mich jedoch die umständliche Texteingabe über das Steuerkreuz. Hier kommt man sich vor als wolle man seinen Namen in die High-Score-Liste eines alten Super-Nintendo-Games eintragen. Allerdings denke ich dass das beim neuen Touch-Modell eleganter gelöst sein wird.
Wenn man sich nämlich wirklich mal mit dem Kindle Notizen zu Textpassagen machen will, geht einem das schnell auf den Wecker. Das ist aber nur ein kleiner Minuspunkt der insgesamt nicht so extrem stört.

Kindle im Ruhemodus

Der Kindle im Ruhemodus (hier schon in der Amazon-Schutzhülle) (cc by Tobias Sacher)

Eine Behauptung die sich bei vielen Leuten immer noch hartnäckig hält, ist dass es noch kaum Bücher für den Kindle gebe. Dem muss klar widersprochen werden.
Mittlerweile gibt es eine große Auswahl an Titeln für den Kindle, neue Bücher erscheinen größtenteils sowohl als Print- als auch als E-Book-Ausgabe. Auch für Freunde fremdsprachiger Literatur ist einiges geboten, besonders wenn es um Bücher aus dem englischsprachigen Raum geht. Des Weiteren gibt es inzwischen auch Zeitungen wie „Die Zeit“ für den Kindle als Abo.
Wer schon einmal versucht hat die Zeit an morgendlichen Frühstückstisch zu lesen wird schnell feststellen dass dieses Print-Monstrum Unmengen an Platz verschlingt und auch nahezu unmöglich zu transportieren ist.
Hiermit kommen wir zu einem weiteren Vorteil des Kindle. Man hat ständig hunderte Bücher oder Zeitungen immer und überall griffbereit in einem kleinen, handlichen und leichten Gerät. Man muss keine Abstriche machen welches Buch man nun aus Platz- oder Gewichtsgründen mitnimmt oder nicht. Für jemanden wie mich, der viel unterwegs ist und dabei gerne liest ist das ein absolutes Kaufargument.
Wer außerdem wie ich sehr viele Bücher auf Englisch liest wird schnell einen weiteren Vorteil des Kindle entdecken. Da es in den USA und in Großbritannien so etwas wie die deutsche Buchpreisbindung nicht gibt, können hier E-Books weitaus günstiger verkauft werden als Printausgaben. In Deutschland hingegen bewegt sich die Differenz zwischen beiden Varianten normalerweise im Bereich von wenigen Euro (meist 1-2€ Preisunterschied). Dies denke ich ist einer der Gründe weshalb Geräte wie der Kindle in Deutschland noch nicht so stark verbreitet sind wie in anderen Ländern. Der Buchpreis ist bei uns eben kein schlagkräftiges Argument. Bei Werken aus dem Englischen kann es hingegen schon mal vorkommen dass diese für 99 Cent „verschleudert“ werden. Da muss man oft einfach zugreifen.

So genug geschwafelt, jetzt legen wir mal die Fakten auf den Tisch.

Fazit:

Pro:

  • Hochwertig verarbeitet
  • Leicht zu bedienen
  • Dank E-Ink kaum Unterschied zu bedrucktem Papier und angenehm lesbar
  • Lange Akkulaufzeit
  • Hunderte Bücher ständig griffbereit in der Hosentasche
  • Englische E-Books meist viel günstiger als Printausgaben
  • Steht dem „echten“ gedruckten Buch in nichts nach
  • Süchtigmachend
  • Contra:

  • Benötigt stets externe Lichtquellen
  • Nur durch Tools von Drittanbietern können RSS-Feeds abonniert werden
  • Bisher noch kein großer Preisunterschied zwischen Printausgabe und E-Book (dt. Titel)
  • Umständliche Texteingabe über das Steuerkreuz
  • Geschlossenes System bei dem sich Amazon die letztendliche Kontrolle über den Inhalt auf dem Kindle nicht nehmen lässt
  • Süchtigmachend
  • Eigentlich bleibt mir nur noch zu sagen, dass ich meinen Kindle in den letzten Monaten sehr lieb gewonnen habe und ungern wieder hergebe. Meine Argwohn und die Skepsis die ich Anfangs gegenüber E-Book-Readern hatte ist gänzlich verflogen. Mittlerweile sehe auch ich im E-Book die Zukunft 😉 auch wenn ich denke dass das „richtige Buch“ nie ganz verschwinden wird.
    Der kleine graue Lesekasten macht süchtig und hat meinen sowieso schon großen Buchkonsum noch gesteigert. Er ist mein ständiger Begleiter geworden und nach einem halben Jahr nicht mehr wegzudenken. Viele Freunde und Bekannte haben sich mittlerweile auch einen Kindle zugelegt und sind ausnahmslos begeistert.
    Ich würde ihn mir immer wieder kaufen.

    Wer von euch hat auch einen E-Book-Reader und welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Kommentare sind jederzeit willkommen.

    Regensburg oder Passau?

    Das Abitur rückt mit großen Schritten näher und damit auch die Entscheidung auf welche Uni ich dann gehen werde. Gar keine leichte Entscheidung, so viele Unis, so viele Möglichkeiten, so viele Pros und Contras die man gegeneinander abwägen muss. Vor kurzem war Tag der offenen Tür an der Uni in Passau. Da Passau einer meiner Favoriten ist, habe ich mir diese Gelegenheit nicht nehmen lassen die Uni genauer unter die Lupe zu nehmen.
    Die Universität selbst ist direkt am Inn gelegen und eine Campus-Uni mit sehr modernen Gebäuden. Darüber hinaus genießt sie, sowie ihre juristische Fakultät, einen exzellenten Ruf. Außerdem gibt es die Möglichkeit während des normalen Studiums eine Art Fernstudium an der University of London zu absolvieren und dieses mit dem Bachelor of Law abzuschließen, was einem, zusätzlich zum Staatsexamen, natürlich weitere Möglichkeiten bietet. Das hierfür ausgezeichnete Englischkenntnisse vorausgesetzt werden sehe ich mal nicht als großes Problem.
    Die Studierenden mit denen man an diesem Tag Kontakt haben konnte zeigten sich alle begeistert von der Uni, aber das ist an einem Tag der offenen Tür nichts außergewöhnliches. Allerdings habe ich auch einen Bekannten der dort studiert und der mir bereits seit längerem vorschwärmt wie toll es doch sei in Passau zu studieren. Wenn man einmal die reinen Zahlen- und Faktenlage vergleicht spricht sehr vieles für Passau. Die Gegend und die Uni sind sehr schön, die Studiensituation scheint optimal, die Lebenshaltungskosten sind niedriger als z.B. in Regensburg und es ist ja jetzt auch nicht soooo weit weg von Zuhause (immerhin noch in Bayern). Obwohl die Innenstadt sehr lebendig scheint kann es bezüglich des „Studentenlebens“ aber kaum eine Stadt mit Regensburg aufnehmen.
    Eigentlich dachte ich dass es mir dieser Besuch einfacher machen wird meine Wahl zu treffen, doch stattdessen hat es den gesamten Entscheidungsprozess weitaus komplizierter gestaltet. Passau hat mir so gut gefallen, dass ich mich nun wirklich kaum zwischen der Drei-Flüsse-Stadt und Regensburg entscheiden kann. Andere Unis scheiden bisher aus (München ist zu teuer, Erlangen-Nürnberg liegt in Franken und in Bayreuth ist ja noch weniger los als in Passau).

    Es wird mir wohl nichts anderes übrig bleiben als mich demnächst einmal hinzusetzen und eine dieser blöden Pro und Contra Tabellen zu erstellen und dann beiden Studienstandorte gegeneinander abzuwägen. Letztendlich glaube ich allerdings das mein spontanes Bauchgefühl entscheiden wird. Dieses ist sich aber momentan noch überhaupt nicht sicher 😉

    Welche Erfahrungen habt ihr gemacht, kennt ihr die beiden Universitäten und wozu würdet ihr mir raten?
    Über hilfreiche Kommentare freue ich mich.

    Zu Gast bei Dr. Mark Benecke – dem “Herrn der Maden”

    Wer die David Hunter – Krimis von Simon Beckett kennt, der weiß, dass es Menschen gibt die es unglaublich spannend finden sich Maden auf Leichen anzusehen. Hierbei handelt es sich natürlich nicht um ein ziemlich krankes Hobby, sondern eine ernsthafte Wissenschaft welche bei der Aufklärung von Verbrechen helfen kann. Ein ganz realer Vertreter dieser Zunft ist Dr. Mark Benecke, auch bekannt als „der Herr der Maden“. Der Biologe und Spezialist für forensische Entomologie ist hierzulande wohl eines der bekanntesten Mitglieder seines Fachs. Bekannt wurde Benecke, der mit seinen vielen Tattoos eher wie das Mitglied einer Rockerbande aussieht als ein Biologe, durch diverse Fernsehauftritte und Bücher, welche er teilweise auch zusammen mit seiner Frau Lydia verfasst hat.
    Durch meinen Kumpel G. bin ich überhaupt erst auf Benecke aufmerksam geworden und an eine Karte für einen seiner Vorträgen gekommen. Gestern Abend war es also soweit, G. und ich waren zu Gast beim Lack-und-Leder-Leichenschnibbler und durften uns von ihm im Antoniushaus in Regensburg ausführlich über seine Arbeit berichten lassen.

    Dr. Mark Benecke

    Dr. Mark Benecke - Herr der Maden (c) Michaela Bruckberger

    Zunächst einmal erklärte uns der Grufti-Biologe was er denn so in seinem Job mache und wie „CSI“ in der Realität funktioniert. Es geht um ernsthafte Wissenschaftliche Arbeit, das Beobachten von Details und Stunden- und Tagelange Auswertung im Labor so wie das Befragen von anderen Experten und Sachverständigen. Das Rahmenthema des Abends waren Serienmorde. So gab Benecke auch Einblick in Serienmord-Fälle an denen er selbst beteiligt war (als Berater nicht als Täter). Nach einer Pause gewährt sein Frau Lydia, ihres Zeichens Kriminal-Psychologin, interessante Einblicke in die Gedankenwelt von Serienmördern und zeigt wie sich zutiefst kranke und gestörte Persönlichkeiten entwickeln und was sie auszeichnet. Leider muss ich zugeben, dass auf mich so ziemlich alle Eigenschaften eines Narzissten zutreffen. Aber dass wussten die Meisten ja schon vorher.

    Das Schlusswort führte dann wieder Benecke selbst. Hier ging er noch einmal auf einige Eigenarten seiner Arbeit auch im Hinblick auf Serienstraftaten ein. Die witzigste Anekdote des Abends dürfte wohl des Biologen entlaufene „Haus-Schabe“ sein. Das possierliche Tierchen, welches auf den Namen „Peterle“ hört war mit Benecke nach Regensburg gereist und gleich zu Beginn der Veranstaltung aus seiner Plastikbox getürmt, konnte aber dank eines schnellen Hinweises aus dem Publikum gleich wieder eingefangen werden. Zum Glück, denn sonst hätte das Antoniushaus vielleicht noch Probleme mit dem Gesundheitsamt bekommen wenn es der kleine Racker durch den Saal in die Küche geschafft hätte. Man konnte die fauchende Schabe in der Pause auch auf die Hand nehmen, allerdings waren sowohl meine Freunde G. als auch F. zu feige das (wohlgemerkt riesige) Insekt auf die Hand zu nehmen. F.’s Freundin war da schon unerschrockener und zeigte uns Pussys wie man(n) bzw. Frau das macht.

    Alles in allem ein sehr interessanter und spannender Abend der einem die Arbeit mit dem Tod näher bringt und einen realistischen Einblick in die Forensik geboten hat.

    [Foto via gera.de]

    Film-Review: Haywire

    Mit Haywire hat Steven Soderbergh dieses Jahr einen neuen Actionstreifen in die Kinos gebracht. Denkt man beim Trailer zunächst an rasante Action wie bei Jason Bourne, stellt man schnell fest dass der Film musikalisch sowie bildtechnisch eher der Ocean’s-Reihe ähnelt. Doch der Reihe nach.

    Haywire

    Haywire (via onlinemovieshut.com)

    Story:

    Mallory Kane ist eine Frau für schwierige Aufträge. Als Angestellte einer privaten „Sicherheitsfirma“ wird sie an Regierungen für spezielle Missionen verliehen. Doch Sie wird von ihren Auftraggebern nach einer Mission verraten und soll sterben. Ihren heimtückischen Mörder kann sie jedoch bezwingen und versucht fortan ihres ehemaligen Auftraggebers Kenneth habhaft zu werden um diesen zur Rechenschaft zu ziehen.

    Fazit:

    Soderbergh liefert mit Haywire einen, wie ich finde, recht vernünftigen Thriller ab. Einige der Verfolgungsszenen wirken jedoch ein wenig langatmig und auch etwas merkwürdig, da die musikalische Untermalung teilweise gar keine Spannung aufkommen lässt. Sie erinnert, wie oben bereits erwähnt stark an die Ocean’s Reihe und ist zwar qualitativ sehr gut, aber für diese Art Film kaum passend.
    Leider muss ich auch sagen, dass sich der Streifen teilweise sehr in die länge zieht und einige der Wendungen durchaus vorhersehbar sind.
    Alles in allem ist Haywire solides Popcorn-Kino ohne größere Neuheiten oder Überraschungen.
    Deshalb 3 von 5 Sternen.

    Rating: ★★★☆☆ 

    Trailer:

    Sonntags-Schmankerl: Die Fundstücke der Woche (KW 10)

    Auch in dieser Woche gibt es wieder allerlei interessantes, witziges und kurioses was ich so im Web gefunden habe.
    Den Anfang machen ein paar kleine, fliegende Roboter die autonom die Titelmelodie von James Bond spielen. Musikalisch geht es auch weiter mit “The Lonely Island” mit Jack Sparrow. Ein abgefahrenes “Musikvideo” welches ich erstmals auf der Fahrt zur Cebit angeschaut habe. Danke an Sebi für den Tip, ich hab mich köstlich amüsiert. Ich finde dass das Video nach dem 3-4 mal noch witziger wird.
    Das Schlusslicht bildet diese Woche ein Video des Krav-Maga-Experten Roy Elghanayan, der dort eindrucksvoll diese Kampftechnik demonstriert. Da sich mein Bruder momentan intensiv mit dieser Selbstverteidigungstechnik befasst, hat er dieses Video aufgetan.
    Viel Spaß beim anschauen und kommentieren.

    Autonome Roboter spielen das James Bond Theme

    The Lonely Island – Jack Sparrow

    Krav Maga

    Morgen: Live-Bericht von der Cebit

    Das erste Mal vergisst man(n) nie sagt der Volksmund.
    Morgen bin ich zum ersten Mal auf der Cebit in Hannover und werde hier und auf Twitter live Bericht erstatten.
    Natürlich folgt dann im Nachgang auch noch eine Zusammenfassung der Highlights. Los geht’s um fünf(!!!) Uhr am Morgen. Da startet unser Roadtrip nach Hannover.
    Ich bin gespannt auf all die technischen Neuheiten die uns dort erwarten, hoffentlich bekomme ich die Gelegenheit möglichst viel auszuprobieren.

    Bis morgen.