Zombie go Boom!

Wer mich kennt, der weiß dass ich mich bereits intensiv auf die drohende Zombie-Apokalypse vorbereite. Jeder sich jetzt nicht ausreichend vorbereitet braucht sich hinterher nicht beschweren wenn ein paar Untote sich an seinem Fleisch laben. Zahlreiche Filme und Sendungen versuchen uns schon seit Jahren entsprechend auf die Bedrohung einzustimmen. Absolut unumgänglich derzeit ist die amerikanische TV-Serie „The Walking Dead“ (Amazon-Partner-Link). Der Link verweist auf die deutsche Synchronfassung, allerdings empfehle ich jedem der des Englischen mächtig ist, sich das amerikanische Original zu besorgen. Die Deutsche Fassung ist einfach unnötig zusammengeschnitten. Zombie-Filme ohne Gewalt ist wie Titanic ohne Eisberg.
Wer jedoch auf etwas realistischer Zombieabwehr steht, dem empfehle ich einen ziemlich coolen Youtube-Channel welchen ich gestern entdeckt habe: Zombie go Boom!
Hier wird man mit allen notwendigen Informationen rund um das Überleben nach dem Z-Day versorgt. Hier werden alle klassischen Zombie-Slayer-Waffen intensiv angetestet und es wird schonungslos mit allen Mythen und Gerüchten aufgeräumt. Außerdem sieht es auch einfach verdammt cool aus wenn die Nachbildung eines Menschlichen Schädels mit einem Katana zweigeteilt wird.
Auch an dieser Stelle noch einmal der Hinweis: Diese Videos dienen nur zu Unterhaltungszwecken und sind nicht zur Nachahmung geeignet. Weder an Toten noch Lebenden Personen oder Tieren (Untote ausgenommen).

Viel Spaß mit „Zombie go Boom!“, zur Einstimmung hier eines meiner Lieblingsvideos.

Abschlussfahrt, Krankheitsphase, Austauschschüler

Turbulente Wochen liegen hinter mir. Zuerst Abschlussfahrt nach Prag, danach war ich erst mal krank (in den Ferien) und dann hatte ich auch noch einen tschechischen Austauschschüler bei mir zu Gast. Diese ganzen Aktivitäten sind auch der Grund für meine erneute längere Blogging-Abstinenz. Doch der Reihe nach.

Die Abschlussfahrt, eines der Highlights im Schuljahr und eine der letzten Gelegenheiten vor den Abschlussprüfungen noch einmal gemeinsam mit dem Rest der Klasse einen draufzumachen. Hinzu kommt, dass wir wohl mit der coolsten Lehrerin aller Zeiten nach Prag fahren konnten. Vielen Dank noch einmal dafür Frau S., es hat wirklich Spaß gemacht und wahr extrem locker. Die vierstündige Anfahrt mit dem Zug verging wie im Flug, allerdings hatten wir am diesem ersten Tag keine Gelegenheit mehr Prag zu erkunden. Wir haben aber den Abend gemeinsam bei einem gemütlichen Abendessen ausklingen lassen. Das Alibi-Kulturprogramm am nächsten Tag, dass alle nennenswerten Sehenswürdigkeiten der tschechischen Hauptstadt beinhaltet hat, haben wir schnell runtergerissen. Allerdings denke ich dass die Eiseskälte an diesem Tag für meine fiese Grippe verantwortlich ist. Bei der Abendgestaltung habe ich leider feststellen müssen, dass ich leider doch nicht mehr der jüngste bin und spätestens ab 3 Uhr morgens ins Bett gehöre. Dies hat mir aber den ungeheuren Vorteil verschafft als erster im Bad und am Frühstücksbuffet sein zu können, während meine drei Zimmergenossen noch immer wie tot in ihren Betten lagen. Die Besichtigung des jüdischen Friedhofs am nächsten Morgen stellte sich als Herausforderung heraus, da unser selbsternannter Tourguide einfach bei irgendeiner x-beliebigen U-Bahn-Station ausgestiegen ist um sich von dort aus seinen Weg (den er natürlich nicht kannte) zu bahnen. Diese ausgedehnte „Wanderung“ hat natürlich nicht unbedingt für gute Stimmung bei allen Beteiligten gesorgt, ist aber im Nachhinein eigentlich ganz witzig 😉
Es waren wirklich ein paar schöne Tage in Prag und die Tatsache dass es dort fast überall kostenlos W-LAN gibt, hat es auch ermöglicht über Wulffs unerwarteten Rücktritt informiert zu sein. Was umso witziger ist, da Frau S. noch vor Beginn der Fahrt stolz eine Einladung des Bundespräsidenten zu irgendeinem Empfang vorzeigte, welche sie bekommen hat.

Wie bereits erwähnt, musste ich mich nach Prag erst einmal erholen, da ich mir eine echt böse Erkältung eingefangen habe. Den Husten ziehe ich bis jetzt noch mit mir herum. Hoffentlich werde ich auch den bald los. Mit dieser Krankheitsphase ging auch bisher eine totale Schreibunlust einher, welche mich bisher davon abgehalten hat hier etwas zu posten. An dieser Stelle möchte ich kurz darauf hinweisen dass mich vor allem Matte von www.pipox.de neulich darauf aufmerksam gemacht hat, dass meine Leserschaft neues Futter wünscht. Das realisiere ich hiermit.

Achja, mein tschechischer Austauschschüler… auch dieses Thema soll natürlich nicht vergessen werden. Unsere Schule hat vor einiger Zeit Kontakt zu einem Gymnasium in unserer tschechischen Partnerstadt Sokolov geknüpft und wollte diese mit einem Austauschprogramm ausbauen. Wir waren insgesamt 16 junge Leute und es waren drei coole Tage zusammen hier bei uns. Wir haben Regensburg und Schwandorf besichtigt und haben uns ein wenig ausgetauscht. Obwohl mein Austauschschüler ein wenig Deutsch gesprochen hat, haben wir uns eigentlich ausschließlich auf Englisch unterhalten. Das war für uns beide einfacher und schneller. Insgesamt muss ich sagen, dass eigentliche alle unsere tschechischen Freunde hervorragend Englisch gesprochen haben, was mich zugegebenermaßen (positiv) überrascht hat.
Ich freue mich bereits auf unseren Gegenbesuch.

So, das war nun genug um die Lust am Schreiben wieder zu wecken.
Da wir morgen ausnahmsweise keine Arbeit schreiben werde ich meinen „freien Abend“ jetzt gemütlich ausklingen lassen… 😉

Sonntags-Schmankerl: Die Fundstücke der Woche

Eine neue Kategorie wird geboren:

Hier gibt es ab sofort die Fundstücke der Woche. Skurriles, Kurioses, Interessantes, Abstoßendes oder Witziges aus dem Web. Alles was mir in der Woche beim Surfen im Netz ins Netz gegangen ist (5€ in die Schlechte-Wortspiel-Kasse). Den Anfang machen meine derzeitigen YouTube-Favorites. Da ich derzeit immer noch exzessiv BF3 auf der PlayStation zocke, dürfen Videos hierzu natürlich nicht fehlen.
Ich wünsche gute Unterhaltung bei diesem Sonntags-Schmankerl und natürlich auch bei den folgenden Sonntags-Fundstücken. Interessante Artikel, Videos etc. dürfen natürlich auch gerne eingeschickt werden.

Achtung:
Es empfiehlt sich gute Sprachkenntnisse in Englisch zu besitzen um die Videos wirklich witzig zu finden.

BF3 Epischer Kill:

BF3 Is Just Awesome:

BF3 like a Boss:

Everyday Normal Guy:

Sh*t Nobody Says:

Film-Review: Zettl

Helmut Dietl, einer der wohl besten Regisseure Deutschlands kehr mit „Zettl“ endlich wieder auf die Leinwand zurück. Dafür hat er sich einige große Stars des deutschen Kinos engagiert. Neben Bully Herbig in der Hauptrolle spielen u.a. noch Karoline Herfurth, Ulrich Tukur, Senta Berger, Dieter Hildebrandt, Götz George und Harald Schmidt in dieser Komödie mit. Mit „Zettl“ will Helmut Dietl an die Erfolge der Sendung „Kir Royal“ aus den 80ern anknüpfen. Allerdings ist diesmal Berlin und nicht München der Schauplatz des Geschehens, was dem Film sicher ein zeitgemäßeres Erscheinungsbild geben soll.

Zettl - Unschlagbar Charakterlos

Story:
Baby Schimmerlos, der große Münchener Klatschreporter ist tot, er verstarb bevor er in Berlin eine neue Zeitung im Stile des „New Yorker“ ins Leben rufen konnte. Den Posten des Chefredakteurs bekommt nun Max Zettl, eigentlich Chauffeur des Schweizer Millionärs Urs Doucier, der unsterblich in die Berliner Bürgermeisterin verliebt ist. Zettl wiederum hat eine Beziehung zu Verena, welche auch noch die Geliebte des todkranken Bundeskanzlers ist. Durch seinen Posten als Chefredakteur von „The Berliner“ gerät Max immer tiefer in den Sumpf politischer und persönlicher Intrigen der Berliner Politikschickeria.

Fazit:
Den teilweise sehr schlechten Kritiken der Fachpresse kann ich mich hier nicht anschließen. „Zettl“ ist sicherlich nicht der Film des Jahres, aber für Freunde der Politiksatire ist er sicherlich empfehlenswert. Negativ ist mir jedoch auch aufgefallen dass der Film nahezu keinen Spannungsbogen aufweist, was ihn zuweilen sehr langatmig wirken lässt. Die Dialoge wären noch besser wenn man auch mal was verstehen würde, das Berlinerisch ist kaum auszuhalten und geht einem nach etwas über 100 min. gehörig auf die Nerven.
Die Schauspielerische Leistung aller Beteiligten ist wirklich gut und zeigt dass wir auch hierzulande wirklich gute Darsteller haben. Der Story hätte etwas mehr Action sicher gut getan.
Alles in allem, ein ganz passabler Film von Helmut Dietl, aber sicher nicht sein Meisterstück.

Rating: ★★★☆☆ 

Trailer:

[Bild via kino.germanblogs.de]

Iron Sky – We Come In Peace!

Endlich ist es soweit. Der wohl abgedrehteste Film seit langem kommt endlich in die Kinos und pünktlich zu Berlinale gibt es nun auch einen neuen Trailer.
Die Rede ist von Iron Sky, einem Independent-Film der nahezu ausschließlich durch Crowdfunding finanziert wurde.
Die (abgefahrene und eigentlich lächerliche) Story ist schnell erzählt. Bei Kriegsende 1945 fliehen einige Nazi-WIssenschaftler und Soldaten, welche bis dahin in einer streng geheimen Basis in der Antarktis lebten, mit einem Nazi-Ufo auf den Mond und errichten auf dessen dunkler Seite eine Raumstation. Von hier aus starten sie 2018 mit Ufos und Space-Zeppelinen ihren Angriff auf die Erde um ein für alle mal Rache zu nehmen und die Welt zu erobern. Hier nimmt man die Bedrohung wohl zunächst nicht ernst, insbesondere die amerikanische Präsidentin (welche im Film stark an Sarah Pallin erinnert) scheint sich köstlich über die Raum-Nazis zu amüsieren.

Iron Sky - We Come In Peace! (c) ironskyfilm

Wenn man den Trailer ansieht merkt man gleich, dass sich der Film selbst nicht unbedingt ernst nimmt. Die Charaktere wirken ziemlich abgedreht und alleine die Idee der sogenannten „Reichsflugscheiben“ ist so verrückt, dass sie schon wieder cool ist. Er wirkt aber dennoch sehr professionell gemacht und der Teaser macht wirklich Lust auf den Streifen. Neben einigen unbekannten Schauspielern flimmern unter anderem auch manche bekannte Deutsche wie Udo Kier (den Command & Conquer Fans als Yuri bekannt) und Julia Dietze über die Leinwand.
Seit ich von diesem Projekt gehört habe, freue ich mich bereits auf den Film, nicht nur wegen der wirklich verrückten Storyline sondern auch weil er beweist dass eine Handvoll Leute, die ein gemeinsames Ziel haben, viel erreichen kann (ich meine hier die Filmcrew, nicht die Space-Nazis). Crowdfunding wird immer beliebter und scheint sich offenbar besonders für Filmproduktionen zu eignen, wie auch das Beispiel Stromberg zeigt.

Der Film soll am 04. April 2012 in die Kinos kommen. Ein Besuch auf der Film-Homepage (s. Oben) lohnt sich auf jeden Fall, hier gibt es auch einen coolen Comic zur Vorgeschichte.

Und hier der Trailer:

[Bild via flickr (c) ironskyfilm]

Das ganze Universum – jetzt zum rein- und rauszoomen

Wer wollte nicht schon einmal wissen, wie groß man selbst im Vergleich zu einem Tyrannosaurus oder einem Jupiter-Mond ist?

The scale of the universe

The scale of the universe


Dafür gibt es jetzt “The scale of the Universe 2“. Hier kann man sich von den größten Galaxien bis zu den kleinsten Teilchen des Universums alles einmal im virtuellen Größenvergleich ansehen. Das Ganze ist darüber hinaus noch mit kurzen Infos zu den einzelnen Objekten gespickt. Wirklich sehr zu empfehlen.

In Zusammenhang damit habe ich noch zwei erstaunliche Kreaturen entdeckt, die ich euch nicht vorenthalten möchte:

The Giant Earthworm

Spider Crab

[via]

Dropbox verschenkt Speicherplatz

Dropbox 5GB

Mit Hilfe der neuen Beta lassen sich bis zu 5GB zusätzlicher Speicher freischalten, was mir insgesamt 7GB beschert

Der Cloud-Service Dropbox gehört mittlerweile zu den bekanntesten Diensten wenn es um Datenwolken geht. Auch ich benutze bereits seit längerem Dropbox und bin begeistert, vor allem weil man bei der Anmeldung gleich mal 2GB kostenlosen Speicher bekommt. Wem das noch nicht reichen sollte, der hat jetzt die Möglichkeit kostenlos bis zu 5GB zusätzlich zu bekommen. Dazu muss man lediglich die aktuelle Dropbox-Beta testen. Diese erkennt automatisch wenn eine Kamera bzw. deren Speicher an den Computer angeschlossen wird und fragt einen ob man die Bilder gleich in Dropbox hochladen möchte. Für das erste Bild bekommt man 500MB Speicher und für jeweils weitere 500MB an Bildern erhält man ebenfalls die gleiche Menge an Speicherplatz. Damit kann man maximal 5GB freischalten.

Die benötigte Beta-Version findet man im Dropbox-Forum.

Wenn man keine Kamera mit einer derartigen Bilderflut zur Hand hat, kann man sich laut PC-Magazin auch mit einem Trick behelfen:

“Wer nicht im Besitz einer Digitalkamera ist, der kann sich auch mit einem USB-Stick behelfen. Löschen Sie zunächst alle darauf gespeicherten Daten. Legen Sie dann einen Ordner an, der “DCIM” heißt und darin wiederum einen Ordner namens “100APPL”. Füllen Sie den Ordner “100APPL” mit gut 5 GByte Bildern. Ziehen Sie den Stick ab und schließen Sie ihn erneut an. Nun sollte Dropbox ihn als Kamera erkennen und den Upload der Bilder anbieten.”

Ich habe mir auf dieseArt und Weise bereits meine zusätzlichen 5GB freigeschalten und muss sagen dass alles bestens funktioniert hat. Dropbox ist und bleibt einer meiner favourite Webservices.

Übrigens, wer Probleme mit der Beta hat, soll diese bitte ins Dropbox-Forum posten. Die Entwickler freuen sich über Feedback.
Danke auch an Andi der mich darauf gebracht hat.

Die Wetteraussichten – Shitstorm über Ansgar

Wer dachte dass Fremdscham nach dem Dschungelcamp keine neuen Dimensionen mehr annehmen kann, der irrt gewaltig. Eindrucksvoll hat das heute der CDU-Abgeordnete Ansgar Heveling bewiesen. Mit Hilfe eines wirklich lächerlichen Artikels im Handelsblatt hat er es geschafft einen unnachahmlichen Shitstorm auf sich zu ziehen. Die Hashtags #Heveling und #hevelingfacts dominieren heute wohl Twitter und wer ein wenig sucht, der findet auch gleich noch die Nutzerdaten zu Hevelings – inzwischen gehackter – Homepage. Dort sind mittlerweile auch so amüsante Blogeinträge wie: „Ich habe versagt“ oder „Ich trete aus“ zu finden. Die Tatsache das die Seite immer noch Online ist zeigt auch, dass Herr Heveling wohl noch gar nichts von dem Trubel um seine Person weiß. Das erfährt er sicher erst morgen wenn ihm die Postkutsche ein entsprechendes Telegramm zustellt.

Schöner Artikel bei Netzpolitik.org zu Herrn Heveling

… und auch der Donaukurier weiß nettes zu berichten

UPDATE:
Offenbar ist jetzt die Seite doch off genommen worden.

UPDATE 2:
Seite scheint wieder online zu sein. Offenbar hat auch jemand das Passwort geändert 😉

Stop ACTA!

Stop ACTA!

Aus aktuellem Anlass nun auch von mir der Aufruf: „Stop ACTA!“

ACTA ist dass sogenannte Anti Counterfeiting Trade Agreement. Es soll vor allem geistiges Eigentum und das Urheberrecht schützen, behaupten zumindest die Initiatoren. Tatsächlich macht es IPSs für das verantwortlich was ihre Nutzer tun und zwingt sie dazu Mechanismen zu entwickeln, welche sie vor Schadenersatzforderungen und dergleichen schützen. Damit wiederum sind diese nahezu gezwungen den gesamten Datenverkehr ihrer Nutzer zu durchforsten und verdächtige Aktivitäten zu unterbinden. Zensur und Überwachung werden damit Tür und Tor geöffnet. User werden kriminalisiert und unter Generalverdacht gestellt. Die Netzneutralität und das Internet so wie wir es kennen und schätzen, wären dahin. Seine tatsächliche Aufgabe, nämlich das Urheberrecht zu schützen erfüllt ACTA damit nicht, sondern es dient lediglich der Macht einiger weniger Medienkonzerne, welche es versäumt haben früh genug auf den digitalen Zug aufzuspringen.

Es gibt noch die Möglichkeit ACTA zu stoppen und jeder ist aufgerufen mitzumachen.
Schreibt eure EU-Abgeordneten an und bittet sie, gegen ACTA und für das Internet zu stimmen.
Eine schöne Anleitung hierzu sowie weitere Informationen zu ACTA und eine ausführliche Broschüre findet man hier.

Außerdem gibt es zwei sehr interessante kurze Videos die das Thema gut zusammenfassen und erklären.

La Quadrature de Net: Say No to ACTA!

What is ACTA? von Anonymus

Bloggen, Schule und Motivation

Wie der eine oder andere sicherlich bereits mitbekommen hat, habe ich in letzter Zeit etwas nachgelassen was die Häufigkeit meiner Posts angeht. Genau genommen habe ich gar nichts mehr gepostet. Leider hat mich die Schule in letzter Zeit wieder so stark in Anspruch genommen, dass ich keine Zeit hatte irgendwas geistreiches zu posten. Hinzu kommt die Abgabe der Seminararbeit vor (mittlerweile schon wieder) zwei Wochen. Zum Glück ist das Ding auch noch gut rausgegangen. Allerdings hat sie ein Opfer gefordert. Die Festplatte meines MacBooks hat leider drei Tage vor Abgabe komplett den Geist aufgegeben. Mein Dank gebührt an dieser Stelle den Leuten die Dropbox erfunden und damit mein Leben gerettet haben. Ohne ein Cloud-Backup hätte ich meine Seminararbeit knicken können. Außerdem muss ich mich bei meiner Freundin bedanken, die durch meine Propaganda schon vor einiger Zeit auf den Mac-User-Zug aufgesprungen war und mir ihr MacBook zur Verfügung stellen konnte. War ich froh diese Arbeit endlich abgeben zu können und dann auch ne Platte in meinen Mac einbauen zu können.
Wer jetzt aber meint dass das schon ne ziemlich heftige Story sei, wenn einem drei Tage vor Abgabe die Platte abraucht, der irrt.

MacBook offen

So sieht das MacBook offen und ohne Platte (links unten) aus. (cc) by Tobias Sacher

Mit all den großen und kleinen Dramen rund um die Seminararbeit könnte man Bücher füllen. Eine Story soll allerdings nicht unerwähnt bleiben:
Ein Freund von mir wird spät des Nächtens von einem Lauten Schlag geweckt. Er macht das Licht an und entdeckt dass das IKEA-Regal überhalb seines Schreibtisches wohl das geballte Wissen von 24 Bertelsmann-Bänden nicht mehr ausgehalten hat, woraufhin das gesammelte Wissen der Welt auf sein Notebook gekracht ist. Zwar hatte er keinen fatalen Daten-Totalschaden zu verzeichnen, allerdings musste er ein paar Tage auf einem Kaputten Display weiterschreiben, auf dem lediglich noch drei Zeilen Text lesbar waren. Verglichen damit fühle ich mich nahezu gesegnet.

Ein weiterer Grund für meine Blog-Abstinenz in letzter Zeit war einfach ein „Lack of motivation“. Ich konnte mich einfach nicht aufraffen neben der Schule und dem alltäglichen Stress noch irgendwas zu machen was auch nur im geringsten meine geistigen Fähigkeiten fordert. Dementsprechend sammeln sich bei mir momentan auch unbeantwortete (wichtige) Mails und anderer Kram der einfach so liegenbleibt in der Hoffnung dass sich diese Probleme von selbst erledigen. Da dies aber sicher nicht geschehen wird, muss ich mich wohl wieder ans Werk machen.
Vielleicht ist das ja eine Art „Winterdepression“. Ich weiß es nicht… aber ich hoffe das es sich in den nächsten Tagen und Wochen wieder bessert.

Ab jetzt soll wieder jeden Tag (zumindest ein kleiner) Post folgen und ich werde auch mehr twittern.

In diesem Sinne… Pack ma’s 😉