The Beginner’s Guide to Running

Laufen kann man alleine oder in der Gruppe (cc) by Nordea Riga Marathon


Wer sich, wie ich vor einiger Zeit, dazu entschließt mal wieder etwas für seine Fitness zu tun, wird schnell feststellen dass man gar nicht so recht weiß wie und wo man eigentlich anfangen soll.
Die meisten Sportarten oder Fitnessmethoden sind ohne gründliches Training oder entsprechende (teure) Ausrüstung gar nicht zu machen. Deshalb habe ich mich für das Einfachste entschieden was man machen kann: Laufen.
Man kann es alleine oder zusammen mit anderen machen, man kann es immer und überall ausführen und man braucht quasi keine Ausrüstung. Doch auch richtiges Laufen will gelernt sein.
Die Jungs von Lifehacker haben dazu einen exzellenten Guide für alle Anfänger zusammengestellt. Besonders das Youtube-Video finde ich sehr hilfreich. Wer sich noch mehr Info wünscht dem empfehle ich Das große Laufbuch von Herbert Steffny (Amazon-Partnerlink). Ich fand das Buch sehr hilfreich und es ist wohl eine der besten Zusammenfassungen zu dem Thema die man bekommen kann.
Aber die ganzen Infos helfen nichts wenn man nicht loslegt. Deswegen stöpsel ich jetzt die Kopfhörer ins iPhone, zieh die Laufschuhe an und geh ne Runde joggen.
Viel Spaß

[via Lifehacker]
[Bild (cc) by Nordea Riga Marathon]

Sommerzeit heißt zu viel Zeit… Projekte müssen her!!!

Summer-Project

Don't know what to do!!! (c) by quickmeme.com

Wie neulich schon geschrieben habe ich nun endlich mein Abi hinter mich gebracht, was bedeutet, dass ich nun eigentlich schon fast zu viel Freizeit habe. Da ich bis zur Zeugnisverleihung nicht mehr in die Schule muss und ich nun nach gut zwei Wochen purer Entspannung nichts mehr zu tun habe, brauche ich natürlich eine Beschäftigung.
Der Sommer eignet sich jetzt ideal dafür Projekte die man vorher aus Zeitgründen einfach nicht weiter verfolgen konnte endlich einmal in Angriff zu nehmen.

Ich habe hier zum Beispiel einen riesigen Stapel ungelesener Bücher und auch auf meinem Kindle tummeln sich so einige Titel die ich zwar mal heruntergeladen, aber noch nie gelesen habe. Die werde ich versuchen bis zum Studienbeginn durchzuackern.
Aber es gibt natürlich noch mehr was ich machen möchte. Da wäre zum einen natürlich dieser Blog hier, dessen äußeres Erscheinungsbild mir immer mehr missfällt. Das wird sicherlich noch aufgepeppt in den nächsten Wochen.

Außerdem bin ich in letzter Zeit endlich wieder dazu gekommen häufiger und regelmäßiger zu joggen. Meine Leistung muss ich aber definitiv noch in den nächsten Wochen steigern. Insgesamt habe ich meine Fitness in den Wochen vorm Abi gehörig vernachlässigt, was sich jetzt ändern soll! Mehr Sport heißt also ab jetzt die Devise. Dazu gehört nicht nur das Joggen sondern auch Sit-Ups, Liegestützen und solche Sachen. Manch einer wird sich jetzt bei diesen Worten das Schmunzeln nicht verkneifen können. Mir geht es genau so und wie bei allen guten Vorsätzen wird es auch nicht leicht sein diesen umzusetzen. Aber ich gebe mein Bestes.
Wo wir schon beim Thema Gesundheit sind: auch längst überfällige Artztermine kann ich jetzt endlich mal wahrnehmen, auch wenn das wohl nicht wirklich als „Projekt“ gilt 😉

Dann schwirren mir schon seit längerem Ideen für einen Roman / Kurzgeschichte (wohl eher letzteres) im Kopf herum. Immer wieder schreibe ich mal Stücke davon auf, bringe einzelne Szenen oder Charaktere aufs Papier aber nie setze ich alles zu einem großen Ganzen zusammen. Auch das soll sich jetzt ändern. Das fertige Produkt werde ich natürlich dann hier entsprechend vorstellen. Momentan bin ich guter Dinge und motiviert um jeden Tag zumindest ein bisschen zu schreiben. Mir ist aufgefallen das es für mich am Besten funktioniert es ähnlich wie Hemmingway zu machen. Morgens gleich nach dem Aufstehen hinsetzen und eine Stunde lang durchgehend schreiben. Dabei kommt nicht immer sinnvolles zu Papier aber man klopft wenigstens Worte in die Tastatur. Irgendwas davon kann man sicher verwenden.

Ein kleineres Projekt das ich aber nun endlich fertigstellen möchte ist mein Boot. Wer jetzt denkt ich bastele mir eine Arche im Garten hinterm Haus liegt allerdings falsch. Wir sprechen von einem Modellschiff welches ich zu Weihnachten von Regina bekommen habe. Kurz vor Weihnachten hab ich in der Spielwarenabteilung wohl eine zu große Klappe gehabt als wir am Regal mit den ganzen Modellbausätzen vorbeigekommen sind. Als Resultat hab ich die „Vasa“ bekommen und bastele immer wieder daran rum. Der Rumpf ist mittlerweile fertig, es fehlen noch Details und dann eben noch die Masten und Segel und so Krempel. Vielleicht mache ich mal ne kleine Fotostrecke wenn es fertig ist.

Trotz all dieser kleinen und großen Projekte fühle ich mich noch nicht ganz ausgelastet und finde ich könnte noch etwas mehr und etwas sinnvolleres mit meiner Zeit anfangen. Wenn also jemand Vorschläge für eine sinnvolle Beschäftigung oder coole Projekte für die Sommerzeit hat, immer her damit (ich rede NICHT von einem Ferienjob).
Freue mich über kreative Vorschläge.

Bild (c) by quickmeme.com

Back on Track

ENDLICH!!!

Das Abi ist rum und ich habe mein Leben zurück. Wer sich gefragt hat warum hier seit einiger Zeit quasi gar nichts mehr los war dem sei gesagt, dass ich leider im Zuge des Abiturs kaum mehr die Zeit gefunden habe hier vernünftige Artikel zu produzieren. Doch seit dieser Woche habe ich nun endlich wieder Freizeit (bis zum Studienbeginn) und kann mich nun voll und ganz diesem Blog und ein paar anderen Projekten widmen die in letzter Zeit viel zu kurz gekommen sind.
Zunächst einmal möchte ich versuchen hier nun wieder häufiger und vor allem regelmäßiger zu schreiben, sowie die optische Gestaltung vielleicht ein wenig zu überarbeiten. Wer hierzu Vorschläge hat, bitte einfach posten! Ideen sind immer willkommen. Außerdem will ich versuchen eventuell den ein oder anderen Gastautoren zu finden der hier interessante Posts verfasst.
Natürlich gibt es auch noch andere Dinge neben diesem Blog denen ich mich nun widmen möchte. Ich habe einen riesigen Stapel ungelesener Bücher rumliegen bzw. auf meinem Kindle, welche ich nun alle endlich durchlesen möchte. Hinzu kommt das ich nun auch versuche wieder jeden Tag morgens zu joggen, was ich leider auch in der Zeit vor den Prüfungen vernachlässigt habe.

Ihr seht also, es gibt viel zu tun und ich freue mich darauf hier wieder aktiv zu werden!

Kindle-Review: Mein erstes halbes Jahr mit dem E-Reader

Kindle Logo

Der Kindle - mein neuer ständiger Begleiter (Logo von der Innenseite der Hülle) (cc by Tobias Sacher)

Vor kurzem hat Amazon mit dem Kindle-Touch die neueste Generation seines E-Book Readers angekündigt. Das möchte ich zum Anlass nehmen um mal ein ausführliches Review zu meinem Kindle zu schreiben, welchen ich nun schon seit Oktober mein Eigen nenne.

Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich sehr gerne lese und wahnsinnig viele Bücher zu Hause rumstehen habe. Ich habe schon immer Bücher verschlungen und liebe einfach die Ästhetik die von einem auf Papier gedruckten Wort ausgeht. Deswegen habe ich mich sehr sehr lange gegen E-Books und die dazugehörigen Reader gewehrt. Als ich aber letztes Jahr knapp 2000 Seiten Literatur mit in die zwei Wochen Urlaub in Kroatien mitgenommen habe, fing ich an mich näher mit der Thematik zu beschäftigen. Nach langem hin und her habe ich mich entschieden mir einfach mal einen Kindle zu kaufen, da ich ersten sowieso sehr sehr viel bei Amazon einkaufe (vor allem Bücher) und da zu diesem Zeitpunkt gerade der Kindle der 4ten-Generation für sagenhafte 99€ herausgekommen war.
Seit dem lege ich das Teil kaum mehr aus der Hand. Ich bin schlichtweg begeistert. Natürlich kaufe ich auch hin und wieder noch gedruckte Bücher, aber meist nur weil es mir dabei darum geht mir diesen Titel als physische Erscheinung in mein „echtes Regal“ zu stellen.

Kommen wir nun zum Kindle als solches. Eigentlich möchte ich hier nicht mit technischen Details langweilen, aber ganz ohne geht es halt nicht.
Der kleine wiegt 170 Gramm und ist 16,6 cm hoch, sowie 11,4 cm breit. Mit knapp 9 mm Dicke kommt er ca. an aktuelle Smartphones ran. Der Kindle hat 2GB internen Speicher den man nicht nachrüsten kann und von dem ca. 1,25GB für Kindle-Inhalte zur Verfügung stehen. Das macht aber nichts, da diese völlig ausreichend sind, denn E-Books brauchen ja keine Unmengen an Daten. Laut Amazon passen auf den Kindle ca. 1400 Bücher. Er verfügt über W-LAN und USB 2.0, ein PC wird nicht benötigt um den Kindle zu aktivieren oder zu benutzen. Dank der E-Ink Technologie verfügt der Reader nicht nur über eine unglaubliche Akku-Laufzeit von ca. 1 Monat (je nach Benutzung), sondern auch über ein lesefreundliches Display. Anders als andere Geräte wie z.B. das iPad besitzt der Kindle keine Hintergrundbeleuchtung. Deshalb ist es besonders angenehm auf dem Kindle zu lesen, man glaubt tatsächlich eine echte Buchseite in den Händen zu halten. Stundenlanges schmökern ist also problemlos auf dem Kindle möglich. Nachteilig ist dabei natürlich dass man immer eine externe Lichtquelle benötigt.

Beinahe wie eine echte Buchseite (cc by Tobias Sacher)

Der Kindle ist aus grauem Plastik gefertigt, wirkt aber dennoch nicht billig. Die Verarbeitung darf im Allgemeinen als hochwertig bezeichnet werden, die Knöpfe sitzen auch aus ergonomischen Gesichtspunkten an den richtigen Stellen und wirken ebenfalls gut verarbeitet, nichts wackelt oder hakelt. Die Knöpfe zum Vor- und Zurückblättern sind auf beiden Seiten des Gerätes angebracht, so können sowohl Links- als auch Rechtshänder leicht und entspannt damit umgehen.
Die Menüführung ist intuitiv und gleich erlernt, einzig die leichte Zeitverzögerung welche durch das E-Ink-Display entsteht, wirkt Anfangs etwas ungewohnt. Doch auch damit kommt man relativ schnell zurecht. Neues Lesefutter kann direkt über den Kindle-Store auf dem Gerät bezogen werden oder über die Amazon-Homepage. Die Bücher werden dann sofort an das Gerät gesendet (vorausgesetzt man hat W-LAN). Eigene Dokumente können in verschiedenen Formaten (z.B. PDF oder DOC) ganz einfach per Mail an den Kindle gesendet werden. Sie werden zumeist auch korrekt dargestellt, sind aber dennoch nicht immer besonders angenehm zu lesen. Hierfür gibt es aber Abhilfe: Tools wie Calibre helfen einem Dokumente in ein E-Reader-freundliches Format zu bekommen. Außerdem kann Calibre RSS-Feeds abonnieren und automatisch an den Kindle senden, womit man sich z.B. morgens im Zug interessante Blogartikel ansehen kann. Amazon verkauft den Kindle als geschlossenes System, seine Bücher versendet der Online-Riese im hauseigenen AZW-Format welches das Kopieren der Bücher verhindern soll. Dies finde ich aber nicht weiter schlimm. Viel bedenklicher ist die Tatsache dass Amazon über das „Whispernet“ immer noch Herr über die Daten auf dem Kindle bleibt und auch einfach Bücher eigenmächtig löschen kann wie bereits vor einigen Jahren bekannt geworden ist. Dies sorgte nicht nur für Diskussionen sondern bescherte einem Schüler aus den Staaten auch einen Batzen Geld. Witzig finde ich hierbei dass es sich ausgerechnet um George Orwells „1984“ handelt, was man als Ironie des Schicksals betrachten könnte. Viel mehr als diese zusätzliche „Big-Brother-Paranoia“ aber nervt mich jedoch die umständliche Texteingabe über das Steuerkreuz. Hier kommt man sich vor als wolle man seinen Namen in die High-Score-Liste eines alten Super-Nintendo-Games eintragen. Allerdings denke ich dass das beim neuen Touch-Modell eleganter gelöst sein wird.
Wenn man sich nämlich wirklich mal mit dem Kindle Notizen zu Textpassagen machen will, geht einem das schnell auf den Wecker. Das ist aber nur ein kleiner Minuspunkt der insgesamt nicht so extrem stört.

Kindle im Ruhemodus

Der Kindle im Ruhemodus (hier schon in der Amazon-Schutzhülle) (cc by Tobias Sacher)

Eine Behauptung die sich bei vielen Leuten immer noch hartnäckig hält, ist dass es noch kaum Bücher für den Kindle gebe. Dem muss klar widersprochen werden.
Mittlerweile gibt es eine große Auswahl an Titeln für den Kindle, neue Bücher erscheinen größtenteils sowohl als Print- als auch als E-Book-Ausgabe. Auch für Freunde fremdsprachiger Literatur ist einiges geboten, besonders wenn es um Bücher aus dem englischsprachigen Raum geht. Des Weiteren gibt es inzwischen auch Zeitungen wie „Die Zeit“ für den Kindle als Abo.
Wer schon einmal versucht hat die Zeit an morgendlichen Frühstückstisch zu lesen wird schnell feststellen dass dieses Print-Monstrum Unmengen an Platz verschlingt und auch nahezu unmöglich zu transportieren ist.
Hiermit kommen wir zu einem weiteren Vorteil des Kindle. Man hat ständig hunderte Bücher oder Zeitungen immer und überall griffbereit in einem kleinen, handlichen und leichten Gerät. Man muss keine Abstriche machen welches Buch man nun aus Platz- oder Gewichtsgründen mitnimmt oder nicht. Für jemanden wie mich, der viel unterwegs ist und dabei gerne liest ist das ein absolutes Kaufargument.
Wer außerdem wie ich sehr viele Bücher auf Englisch liest wird schnell einen weiteren Vorteil des Kindle entdecken. Da es in den USA und in Großbritannien so etwas wie die deutsche Buchpreisbindung nicht gibt, können hier E-Books weitaus günstiger verkauft werden als Printausgaben. In Deutschland hingegen bewegt sich die Differenz zwischen beiden Varianten normalerweise im Bereich von wenigen Euro (meist 1-2€ Preisunterschied). Dies denke ich ist einer der Gründe weshalb Geräte wie der Kindle in Deutschland noch nicht so stark verbreitet sind wie in anderen Ländern. Der Buchpreis ist bei uns eben kein schlagkräftiges Argument. Bei Werken aus dem Englischen kann es hingegen schon mal vorkommen dass diese für 99 Cent „verschleudert“ werden. Da muss man oft einfach zugreifen.

So genug geschwafelt, jetzt legen wir mal die Fakten auf den Tisch.

Fazit:

Pro:

  • Hochwertig verarbeitet
  • Leicht zu bedienen
  • Dank E-Ink kaum Unterschied zu bedrucktem Papier und angenehm lesbar
  • Lange Akkulaufzeit
  • Hunderte Bücher ständig griffbereit in der Hosentasche
  • Englische E-Books meist viel günstiger als Printausgaben
  • Steht dem „echten“ gedruckten Buch in nichts nach
  • Süchtigmachend
  • Contra:

  • Benötigt stets externe Lichtquellen
  • Nur durch Tools von Drittanbietern können RSS-Feeds abonniert werden
  • Bisher noch kein großer Preisunterschied zwischen Printausgabe und E-Book (dt. Titel)
  • Umständliche Texteingabe über das Steuerkreuz
  • Geschlossenes System bei dem sich Amazon die letztendliche Kontrolle über den Inhalt auf dem Kindle nicht nehmen lässt
  • Süchtigmachend
  • Eigentlich bleibt mir nur noch zu sagen, dass ich meinen Kindle in den letzten Monaten sehr lieb gewonnen habe und ungern wieder hergebe. Meine Argwohn und die Skepsis die ich Anfangs gegenüber E-Book-Readern hatte ist gänzlich verflogen. Mittlerweile sehe auch ich im E-Book die Zukunft 😉 auch wenn ich denke dass das „richtige Buch“ nie ganz verschwinden wird.
    Der kleine graue Lesekasten macht süchtig und hat meinen sowieso schon großen Buchkonsum noch gesteigert. Er ist mein ständiger Begleiter geworden und nach einem halben Jahr nicht mehr wegzudenken. Viele Freunde und Bekannte haben sich mittlerweile auch einen Kindle zugelegt und sind ausnahmslos begeistert.
    Ich würde ihn mir immer wieder kaufen.

    Wer von euch hat auch einen E-Book-Reader und welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Kommentare sind jederzeit willkommen.

    Regensburg oder Passau?

    Das Abitur rückt mit großen Schritten näher und damit auch die Entscheidung auf welche Uni ich dann gehen werde. Gar keine leichte Entscheidung, so viele Unis, so viele Möglichkeiten, so viele Pros und Contras die man gegeneinander abwägen muss. Vor kurzem war Tag der offenen Tür an der Uni in Passau. Da Passau einer meiner Favoriten ist, habe ich mir diese Gelegenheit nicht nehmen lassen die Uni genauer unter die Lupe zu nehmen.
    Die Universität selbst ist direkt am Inn gelegen und eine Campus-Uni mit sehr modernen Gebäuden. Darüber hinaus genießt sie, sowie ihre juristische Fakultät, einen exzellenten Ruf. Außerdem gibt es die Möglichkeit während des normalen Studiums eine Art Fernstudium an der University of London zu absolvieren und dieses mit dem Bachelor of Law abzuschließen, was einem, zusätzlich zum Staatsexamen, natürlich weitere Möglichkeiten bietet. Das hierfür ausgezeichnete Englischkenntnisse vorausgesetzt werden sehe ich mal nicht als großes Problem.
    Die Studierenden mit denen man an diesem Tag Kontakt haben konnte zeigten sich alle begeistert von der Uni, aber das ist an einem Tag der offenen Tür nichts außergewöhnliches. Allerdings habe ich auch einen Bekannten der dort studiert und der mir bereits seit längerem vorschwärmt wie toll es doch sei in Passau zu studieren. Wenn man einmal die reinen Zahlen- und Faktenlage vergleicht spricht sehr vieles für Passau. Die Gegend und die Uni sind sehr schön, die Studiensituation scheint optimal, die Lebenshaltungskosten sind niedriger als z.B. in Regensburg und es ist ja jetzt auch nicht soooo weit weg von Zuhause (immerhin noch in Bayern). Obwohl die Innenstadt sehr lebendig scheint kann es bezüglich des „Studentenlebens“ aber kaum eine Stadt mit Regensburg aufnehmen.
    Eigentlich dachte ich dass es mir dieser Besuch einfacher machen wird meine Wahl zu treffen, doch stattdessen hat es den gesamten Entscheidungsprozess weitaus komplizierter gestaltet. Passau hat mir so gut gefallen, dass ich mich nun wirklich kaum zwischen der Drei-Flüsse-Stadt und Regensburg entscheiden kann. Andere Unis scheiden bisher aus (München ist zu teuer, Erlangen-Nürnberg liegt in Franken und in Bayreuth ist ja noch weniger los als in Passau).

    Es wird mir wohl nichts anderes übrig bleiben als mich demnächst einmal hinzusetzen und eine dieser blöden Pro und Contra Tabellen zu erstellen und dann beiden Studienstandorte gegeneinander abzuwägen. Letztendlich glaube ich allerdings das mein spontanes Bauchgefühl entscheiden wird. Dieses ist sich aber momentan noch überhaupt nicht sicher 😉

    Welche Erfahrungen habt ihr gemacht, kennt ihr die beiden Universitäten und wozu würdet ihr mir raten?
    Über hilfreiche Kommentare freue ich mich.

    Zu Gast bei Dr. Mark Benecke – dem “Herrn der Maden”

    Wer die David Hunter – Krimis von Simon Beckett kennt, der weiß, dass es Menschen gibt die es unglaublich spannend finden sich Maden auf Leichen anzusehen. Hierbei handelt es sich natürlich nicht um ein ziemlich krankes Hobby, sondern eine ernsthafte Wissenschaft welche bei der Aufklärung von Verbrechen helfen kann. Ein ganz realer Vertreter dieser Zunft ist Dr. Mark Benecke, auch bekannt als „der Herr der Maden“. Der Biologe und Spezialist für forensische Entomologie ist hierzulande wohl eines der bekanntesten Mitglieder seines Fachs. Bekannt wurde Benecke, der mit seinen vielen Tattoos eher wie das Mitglied einer Rockerbande aussieht als ein Biologe, durch diverse Fernsehauftritte und Bücher, welche er teilweise auch zusammen mit seiner Frau Lydia verfasst hat.
    Durch meinen Kumpel G. bin ich überhaupt erst auf Benecke aufmerksam geworden und an eine Karte für einen seiner Vorträgen gekommen. Gestern Abend war es also soweit, G. und ich waren zu Gast beim Lack-und-Leder-Leichenschnibbler und durften uns von ihm im Antoniushaus in Regensburg ausführlich über seine Arbeit berichten lassen.

    Dr. Mark Benecke

    Dr. Mark Benecke - Herr der Maden (c) Michaela Bruckberger

    Zunächst einmal erklärte uns der Grufti-Biologe was er denn so in seinem Job mache und wie „CSI“ in der Realität funktioniert. Es geht um ernsthafte Wissenschaftliche Arbeit, das Beobachten von Details und Stunden- und Tagelange Auswertung im Labor so wie das Befragen von anderen Experten und Sachverständigen. Das Rahmenthema des Abends waren Serienmorde. So gab Benecke auch Einblick in Serienmord-Fälle an denen er selbst beteiligt war (als Berater nicht als Täter). Nach einer Pause gewährt sein Frau Lydia, ihres Zeichens Kriminal-Psychologin, interessante Einblicke in die Gedankenwelt von Serienmördern und zeigt wie sich zutiefst kranke und gestörte Persönlichkeiten entwickeln und was sie auszeichnet. Leider muss ich zugeben, dass auf mich so ziemlich alle Eigenschaften eines Narzissten zutreffen. Aber dass wussten die Meisten ja schon vorher.

    Das Schlusswort führte dann wieder Benecke selbst. Hier ging er noch einmal auf einige Eigenarten seiner Arbeit auch im Hinblick auf Serienstraftaten ein. Die witzigste Anekdote des Abends dürfte wohl des Biologen entlaufene „Haus-Schabe“ sein. Das possierliche Tierchen, welches auf den Namen „Peterle“ hört war mit Benecke nach Regensburg gereist und gleich zu Beginn der Veranstaltung aus seiner Plastikbox getürmt, konnte aber dank eines schnellen Hinweises aus dem Publikum gleich wieder eingefangen werden. Zum Glück, denn sonst hätte das Antoniushaus vielleicht noch Probleme mit dem Gesundheitsamt bekommen wenn es der kleine Racker durch den Saal in die Küche geschafft hätte. Man konnte die fauchende Schabe in der Pause auch auf die Hand nehmen, allerdings waren sowohl meine Freunde G. als auch F. zu feige das (wohlgemerkt riesige) Insekt auf die Hand zu nehmen. F.’s Freundin war da schon unerschrockener und zeigte uns Pussys wie man(n) bzw. Frau das macht.

    Alles in allem ein sehr interessanter und spannender Abend der einem die Arbeit mit dem Tod näher bringt und einen realistischen Einblick in die Forensik geboten hat.

    [Foto via gera.de]

    Zombie go Boom!

    Wer mich kennt, der weiß dass ich mich bereits intensiv auf die drohende Zombie-Apokalypse vorbereite. Jeder sich jetzt nicht ausreichend vorbereitet braucht sich hinterher nicht beschweren wenn ein paar Untote sich an seinem Fleisch laben. Zahlreiche Filme und Sendungen versuchen uns schon seit Jahren entsprechend auf die Bedrohung einzustimmen. Absolut unumgänglich derzeit ist die amerikanische TV-Serie „The Walking Dead“ (Amazon-Partner-Link). Der Link verweist auf die deutsche Synchronfassung, allerdings empfehle ich jedem der des Englischen mächtig ist, sich das amerikanische Original zu besorgen. Die Deutsche Fassung ist einfach unnötig zusammengeschnitten. Zombie-Filme ohne Gewalt ist wie Titanic ohne Eisberg.
    Wer jedoch auf etwas realistischer Zombieabwehr steht, dem empfehle ich einen ziemlich coolen Youtube-Channel welchen ich gestern entdeckt habe: Zombie go Boom!
    Hier wird man mit allen notwendigen Informationen rund um das Überleben nach dem Z-Day versorgt. Hier werden alle klassischen Zombie-Slayer-Waffen intensiv angetestet und es wird schonungslos mit allen Mythen und Gerüchten aufgeräumt. Außerdem sieht es auch einfach verdammt cool aus wenn die Nachbildung eines Menschlichen Schädels mit einem Katana zweigeteilt wird.
    Auch an dieser Stelle noch einmal der Hinweis: Diese Videos dienen nur zu Unterhaltungszwecken und sind nicht zur Nachahmung geeignet. Weder an Toten noch Lebenden Personen oder Tieren (Untote ausgenommen).

    Viel Spaß mit „Zombie go Boom!“, zur Einstimmung hier eines meiner Lieblingsvideos.

    Abschlussfahrt, Krankheitsphase, Austauschschüler

    Turbulente Wochen liegen hinter mir. Zuerst Abschlussfahrt nach Prag, danach war ich erst mal krank (in den Ferien) und dann hatte ich auch noch einen tschechischen Austauschschüler bei mir zu Gast. Diese ganzen Aktivitäten sind auch der Grund für meine erneute längere Blogging-Abstinenz. Doch der Reihe nach.

    Die Abschlussfahrt, eines der Highlights im Schuljahr und eine der letzten Gelegenheiten vor den Abschlussprüfungen noch einmal gemeinsam mit dem Rest der Klasse einen draufzumachen. Hinzu kommt, dass wir wohl mit der coolsten Lehrerin aller Zeiten nach Prag fahren konnten. Vielen Dank noch einmal dafür Frau S., es hat wirklich Spaß gemacht und wahr extrem locker. Die vierstündige Anfahrt mit dem Zug verging wie im Flug, allerdings hatten wir am diesem ersten Tag keine Gelegenheit mehr Prag zu erkunden. Wir haben aber den Abend gemeinsam bei einem gemütlichen Abendessen ausklingen lassen. Das Alibi-Kulturprogramm am nächsten Tag, dass alle nennenswerten Sehenswürdigkeiten der tschechischen Hauptstadt beinhaltet hat, haben wir schnell runtergerissen. Allerdings denke ich dass die Eiseskälte an diesem Tag für meine fiese Grippe verantwortlich ist. Bei der Abendgestaltung habe ich leider feststellen müssen, dass ich leider doch nicht mehr der jüngste bin und spätestens ab 3 Uhr morgens ins Bett gehöre. Dies hat mir aber den ungeheuren Vorteil verschafft als erster im Bad und am Frühstücksbuffet sein zu können, während meine drei Zimmergenossen noch immer wie tot in ihren Betten lagen. Die Besichtigung des jüdischen Friedhofs am nächsten Morgen stellte sich als Herausforderung heraus, da unser selbsternannter Tourguide einfach bei irgendeiner x-beliebigen U-Bahn-Station ausgestiegen ist um sich von dort aus seinen Weg (den er natürlich nicht kannte) zu bahnen. Diese ausgedehnte „Wanderung“ hat natürlich nicht unbedingt für gute Stimmung bei allen Beteiligten gesorgt, ist aber im Nachhinein eigentlich ganz witzig 😉
    Es waren wirklich ein paar schöne Tage in Prag und die Tatsache dass es dort fast überall kostenlos W-LAN gibt, hat es auch ermöglicht über Wulffs unerwarteten Rücktritt informiert zu sein. Was umso witziger ist, da Frau S. noch vor Beginn der Fahrt stolz eine Einladung des Bundespräsidenten zu irgendeinem Empfang vorzeigte, welche sie bekommen hat.

    Wie bereits erwähnt, musste ich mich nach Prag erst einmal erholen, da ich mir eine echt böse Erkältung eingefangen habe. Den Husten ziehe ich bis jetzt noch mit mir herum. Hoffentlich werde ich auch den bald los. Mit dieser Krankheitsphase ging auch bisher eine totale Schreibunlust einher, welche mich bisher davon abgehalten hat hier etwas zu posten. An dieser Stelle möchte ich kurz darauf hinweisen dass mich vor allem Matte von www.pipox.de neulich darauf aufmerksam gemacht hat, dass meine Leserschaft neues Futter wünscht. Das realisiere ich hiermit.

    Achja, mein tschechischer Austauschschüler… auch dieses Thema soll natürlich nicht vergessen werden. Unsere Schule hat vor einiger Zeit Kontakt zu einem Gymnasium in unserer tschechischen Partnerstadt Sokolov geknüpft und wollte diese mit einem Austauschprogramm ausbauen. Wir waren insgesamt 16 junge Leute und es waren drei coole Tage zusammen hier bei uns. Wir haben Regensburg und Schwandorf besichtigt und haben uns ein wenig ausgetauscht. Obwohl mein Austauschschüler ein wenig Deutsch gesprochen hat, haben wir uns eigentlich ausschließlich auf Englisch unterhalten. Das war für uns beide einfacher und schneller. Insgesamt muss ich sagen, dass eigentliche alle unsere tschechischen Freunde hervorragend Englisch gesprochen haben, was mich zugegebenermaßen (positiv) überrascht hat.
    Ich freue mich bereits auf unseren Gegenbesuch.

    So, das war nun genug um die Lust am Schreiben wieder zu wecken.
    Da wir morgen ausnahmsweise keine Arbeit schreiben werde ich meinen „freien Abend“ jetzt gemütlich ausklingen lassen… 😉

    Die Wetteraussichten – Shitstorm über Ansgar

    Wer dachte dass Fremdscham nach dem Dschungelcamp keine neuen Dimensionen mehr annehmen kann, der irrt gewaltig. Eindrucksvoll hat das heute der CDU-Abgeordnete Ansgar Heveling bewiesen. Mit Hilfe eines wirklich lächerlichen Artikels im Handelsblatt hat er es geschafft einen unnachahmlichen Shitstorm auf sich zu ziehen. Die Hashtags #Heveling und #hevelingfacts dominieren heute wohl Twitter und wer ein wenig sucht, der findet auch gleich noch die Nutzerdaten zu Hevelings – inzwischen gehackter – Homepage. Dort sind mittlerweile auch so amüsante Blogeinträge wie: „Ich habe versagt“ oder „Ich trete aus“ zu finden. Die Tatsache das die Seite immer noch Online ist zeigt auch, dass Herr Heveling wohl noch gar nichts von dem Trubel um seine Person weiß. Das erfährt er sicher erst morgen wenn ihm die Postkutsche ein entsprechendes Telegramm zustellt.

    Schöner Artikel bei Netzpolitik.org zu Herrn Heveling

    … und auch der Donaukurier weiß nettes zu berichten

    UPDATE:
    Offenbar ist jetzt die Seite doch off genommen worden.

    UPDATE 2:
    Seite scheint wieder online zu sein. Offenbar hat auch jemand das Passwort geändert 😉

    Bloggen, Schule und Motivation

    Wie der eine oder andere sicherlich bereits mitbekommen hat, habe ich in letzter Zeit etwas nachgelassen was die Häufigkeit meiner Posts angeht. Genau genommen habe ich gar nichts mehr gepostet. Leider hat mich die Schule in letzter Zeit wieder so stark in Anspruch genommen, dass ich keine Zeit hatte irgendwas geistreiches zu posten. Hinzu kommt die Abgabe der Seminararbeit vor (mittlerweile schon wieder) zwei Wochen. Zum Glück ist das Ding auch noch gut rausgegangen. Allerdings hat sie ein Opfer gefordert. Die Festplatte meines MacBooks hat leider drei Tage vor Abgabe komplett den Geist aufgegeben. Mein Dank gebührt an dieser Stelle den Leuten die Dropbox erfunden und damit mein Leben gerettet haben. Ohne ein Cloud-Backup hätte ich meine Seminararbeit knicken können. Außerdem muss ich mich bei meiner Freundin bedanken, die durch meine Propaganda schon vor einiger Zeit auf den Mac-User-Zug aufgesprungen war und mir ihr MacBook zur Verfügung stellen konnte. War ich froh diese Arbeit endlich abgeben zu können und dann auch ne Platte in meinen Mac einbauen zu können.
    Wer jetzt aber meint dass das schon ne ziemlich heftige Story sei, wenn einem drei Tage vor Abgabe die Platte abraucht, der irrt.

    MacBook offen

    So sieht das MacBook offen und ohne Platte (links unten) aus. (cc) by Tobias Sacher

    Mit all den großen und kleinen Dramen rund um die Seminararbeit könnte man Bücher füllen. Eine Story soll allerdings nicht unerwähnt bleiben:
    Ein Freund von mir wird spät des Nächtens von einem Lauten Schlag geweckt. Er macht das Licht an und entdeckt dass das IKEA-Regal überhalb seines Schreibtisches wohl das geballte Wissen von 24 Bertelsmann-Bänden nicht mehr ausgehalten hat, woraufhin das gesammelte Wissen der Welt auf sein Notebook gekracht ist. Zwar hatte er keinen fatalen Daten-Totalschaden zu verzeichnen, allerdings musste er ein paar Tage auf einem Kaputten Display weiterschreiben, auf dem lediglich noch drei Zeilen Text lesbar waren. Verglichen damit fühle ich mich nahezu gesegnet.

    Ein weiterer Grund für meine Blog-Abstinenz in letzter Zeit war einfach ein „Lack of motivation“. Ich konnte mich einfach nicht aufraffen neben der Schule und dem alltäglichen Stress noch irgendwas zu machen was auch nur im geringsten meine geistigen Fähigkeiten fordert. Dementsprechend sammeln sich bei mir momentan auch unbeantwortete (wichtige) Mails und anderer Kram der einfach so liegenbleibt in der Hoffnung dass sich diese Probleme von selbst erledigen. Da dies aber sicher nicht geschehen wird, muss ich mich wohl wieder ans Werk machen.
    Vielleicht ist das ja eine Art „Winterdepression“. Ich weiß es nicht… aber ich hoffe das es sich in den nächsten Tagen und Wochen wieder bessert.

    Ab jetzt soll wieder jeden Tag (zumindest ein kleiner) Post folgen und ich werde auch mehr twittern.

    In diesem Sinne… Pack ma’s 😉