Die Seminararbeit und die (beinahe) MacBook-Katatstrophe

Seit Wochen bastele ich an meiner Seminararbeit rum und bin noch nicht so richtig vorwärts gekommen. Allerdings erlebte ich in den letzten Tagen einen wahren Kreativschub, was möglicherweise auch mit dem nahenden Abgabedatum (16. Jan.) zusammenhängt.
Die Seminararbeit ist eine jener Hürden, welche man auf dem Weg zum Abitur in der BOS nehmen muss. Hiermit soll man an dass Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten, wie in der Uni beispielsweise, herangeführt werden. Keine schlechte Sache, zumal ich mich Profimäßig vorbereitet habe. Meine Arbeit schreibe ich mit Scrivener ein Tool, das ich jedem der viel schreibt wärmstens empfehlen kann.
Dumm nur wenn man das Scrivener-File, anders als alle anderen wichtigen Dateien nicht in Dropbox sichert um ein entsprechendes Backup zu haben. Macht nix, dafür haben wir ja TimeMachine. Blöd aber wenn das letzte Backup zwei Tage her ist und man in der Zwischenzeit ordentlich was geändert hat.
So kommt der Tag der ja nun irgendwann kommen muss, dein MacBook streikt. Aber es streikt nicht irgendwie, sondern total und ohne Gnade. Lustig hierbei ist, dass mich gestern ein Freund besuchte (nennen wir ihn MD), da jener überlegt sich ebenfalls einen Computer aus dem Hause Apfel zu holen. „Klar kannst du mal vorbeikommen und mal mit meinem MacBook rumspielen“ antwortete ich als er mich gestern Mittags anrief. Gesagt getan, MD kommt Abends, setzt sich an den Mac, schaut ein wenig rum und plötzlich…. FREEZE! Einfach so, ohne Vorwarnung. Manch einer nennt es den berühmten Vorführeffekt, andere „Murphy’s-Law“, ich nenne es „kurz-davor-die-blöde-Kiste-in-den-Flammen-des-Schicksalsbergs-zu-verbrennen-Syndrom“. Selbst nach einem Neustart fror mir mein Book nach kurzer Zeit wieder ein. Angstschweiß, Tränen, Wut, Verzweiflung erst in solchen Situationen merkt man, welche Reaktionen und Emotionen dieser kleine Kasten aus kühlem, silbern glänzendem Aluminium bei einem hervorrufen kann. Das Festplatten-Dienstprogramm förderte im Recovery-Mode leider auch nichts wirklich erfreuliches zu Tage. „Das Volume kann nicht repariert werden“ war keinesfalls eine beruhigende Aussage des Systemtools.
Glücklicherweise ist mir jedoch, mit der Geduld eines Zen-Mönchs, noch gelungen ein Backup von meiner Seminararbeit in Dropbox zu erstellen, bevor ich die ganze Kiste mittels TimeMachine wieder zwei Tage in die Vergangenheit zurückkatapultiert habe.
Was kann es schöneres geben als die halbe Nacht damit zu verbringen sehnsuchtsvoll auf den Fortschrittsbalken am Bildschirm zu blicken und zu hoffen, dass alles reibungslos verläuft und man sich gleich wieder ans Werk machen kann (s. Bild).

Wiederherstellung

Foto (cc) by Tobias Sacher

Noch nie habe ich mich so darauf gefreut das Seminararbeits-File wieder öffnen und weiterarbeiten zu können wie gestern Nacht um halb drei.
Warum tun Computer uns so etwas an? Ich sah die Beziehung zwischen mir und meinem Mac schon gescheitert, so tief verletzt war ich von seiner plötzlichen Arbeitsverweigerung. Aber was gibt es schöneres als sich nach so einem kurzen und heftigen Streit wieder zu vertragen. Nur der Versöhnungs-Sex musste ausfallen.

 

Und was lernen wir daraus?

  • Das Backups ne echt geile Erfindung sind, genauso wie Cloud-Storage (wenn man sie denn beide nutzt)
  • Das ich meinen Mac immer noch liebe
  • Das MD sich vielleicht doch keinen Mac kaufen sollte, da er offenbar einen schlechten Einfluss auf Äpfel hat

2012 – The End Is Near! – Ein Ausblick

Zunächst einmal: Frohes Neues! Ich hoffe Ihr seid alle gut hineingerutscht ins neue Jahr.

Neues Jahr, neues Glück. Wir haben jetzt 2012 – also ist es Zeit für einen kleinen Ausblick auf dieses neue Jahr.
Was erwartet uns, was kommt auf uns zu und was geht uns jetzt schon auf die Nerven?

2011 war das Jahr der Rebellion und der gestürzten Despoten. Bedeutet das jetzt das es in unserer Welt in diesem neuen Jahr fairer und gerechter zugehen wird? Wahrscheinlich wieder einmal nicht. Ich frage mich zwar was Ahmadinedschad jetzt bei den wöchentlichen Treffen des „Fiese-Diktatoren-und-Dispoten e.V“ macht, jetzt wo Kim-Jong-Il auch nicht mehr da ist, aber ich denke mit dessen Sohn hat sich ein entsprechender Nachfolger gefunden. Geht es eigentlich nur mir so oder wirkt Kim-Jong-Un wie eine koreanische Version von Dudley Dursley? So ein zu dick geratenes und einfältiges Einzelkind das jedem sofort auf den Wecker geht.
Aber die Menschen in Nordkorea finden das sicherlich nicht so erheiternd und ich kann mir leider auch nicht wirklich vorstellen das sich an der Situation der Menschen dort großartig etwas ändern wird.
2012 wird ohne Zweifel ein Jahr großer politischer Herausforderungen. Wir müssen den Euro retten, eigentlich die ganze europäische Idee und am besten Amerika gleich mit. Die sind ja wieder mal quasi Zahlungsunfähig. Das bin ich zwar auch, nur hat irgendwie keiner richtig Bock mich zu retten. Außerdem wird in Amerika wieder gewählt. Es wird sich zeigen ob die amerikanische Bevölkerung Obama noch eine Runde gewährt oder ob sie ihn für sein zeitweise miserables Krisenmanagement und die kaum eingehaltenen Wahlversprechen abstrafen.
Im neuen Jahr zeigt sich auch ob die „Arabellion“ (furchtbares Wort) auch nachhaltig etwas an der politischen Situation in der arabischen Welt ändern konnte und kann. Hoffen wir dass diese beispiellose Bewegung nicht den Weg für religiösen Fanatismus und weitere Despotie geebnet hat, sondern für mehr Demokratie, Freiheit und Wohlstand sorgt.

Das spielt aber vielleicht auch gar keine Rolle mehr, denn schenkt man all den selbsternannten Weltuntergangspropheten glauben, dann sieht es für uns alle sowieso nicht sonderlich rosig aus. Sollte also nächstes Jahr um diese Zeit bereits alles vorbei sein und uns die Apokalypse vom Antlitz dieser Welt hinweggefegt haben? Und wenn ja, ist es dann wenigstens halbwegs gut animiert? Wie sieht die Apokalypse überhaupt aus? Meteoriten? Naturkatastrophen? Ein Atomkrieg? Oder vielleicht doch Zombies (oder noch schlimmer Nazi-Zombies)?
Fragen über Fragen die sich nicht so auf die Schnelle beantworten lassen und ich denke es sind auch Fragen die wir nicht jetzt schon beantworten müssen. Spoilern ist ja bekanntlich nicht sonderlich cool.
Zum Glück habe ich mich bereits umfassend auf das kommende Ende der Welt vorbereitet und mir ein Überlebenshandbuch (Amazon-Partnerlink) besorgt. Hoffentlich bleiben beim Weltende wenigstens ein paar Autos ganz, damit ich mir stilecht eine postapokalyptische Rüstung aus Autoteilen basteln kann.

Bevor jedoch die Reiter der Apokalypse auf ihre Pferde steigen gibt es für uns, auch abseits der politischen Spielfelder, noch einiges zu tun.
Zum Beispiel steht für mich persönlich das allgemeine Abitur auf der Agenda und der damit verbundene Lernstress und ich mache mir sicherlich nicht die ganze Arbeit um dann am Jahresende dazustehen und mir zu denken: „Fuck, it’s the apocalypse!“
Deswegen hoffe ich einfach mal das alle, von den Mayas über Nostradamus, bis zu Roland Emmerich sich geirrt haben und die Welt nicht untergeht.

Hoffen wir auf ein interessantes, innovatives und beeindruckendes 2012.
Wir sollten das Beste daraus machen, denn denkt immer daran Freunde: „The End Is Near!“

Ein neuer Blog wird geboren!

Willkommen bei „The Bavarian Observer“, meinem neuen privaten Blog.
Pünktlich zum Jahreswechsel geht also meine neue Seite endlich offiziell online.
Das hier soll also der Eröffnungspost werden, es ist halb 2 Uhr morgens und ich fummele seit Stunden an allen möglichen WordPress-Einstellungen rum um das hier alles einigermaßen vernünftig aussehen zu lassen. Noch bin ich nicht zu 100% zufrieden mit dem Design, deshalb können sich in den kommenden Wochen immer mal wieder kleinere Anpassungen ergeben.
Doch jetzt ist es erst einmal an der Zeit mit dem Schreiben anzufangen, denn ohne Content ist hier ja nichts los.
Ich möchte hier über alles berichten was mich so den ganzen Tag beschäftigt.
Das wären vor allem:

  • Politik und Zeitgeschehen
  • Literatur und Filme
  • Medien, Technik und Gadgets

… und alles andere was mir sonst so unter die Finger kommt.

Ich hoffe auf viele Besucher, interessante Kommentare und Diskussionen sowie auf gute Unterhaltung.

Viel Spaß mit „The Bavarian Observer“