Sonntags-Schmankerl: Die Fundstücke der Woche

Eine neue Kategorie wird geboren:

Hier gibt es ab sofort die Fundstücke der Woche. Skurriles, Kurioses, Interessantes, Abstoßendes oder Witziges aus dem Web. Alles was mir in der Woche beim Surfen im Netz ins Netz gegangen ist (5€ in die Schlechte-Wortspiel-Kasse). Den Anfang machen meine derzeitigen YouTube-Favorites. Da ich derzeit immer noch exzessiv BF3 auf der PlayStation zocke, dürfen Videos hierzu natürlich nicht fehlen.
Ich wünsche gute Unterhaltung bei diesem Sonntags-Schmankerl und natürlich auch bei den folgenden Sonntags-Fundstücken. Interessante Artikel, Videos etc. dürfen natürlich auch gerne eingeschickt werden.

Achtung:
Es empfiehlt sich gute Sprachkenntnisse in Englisch zu besitzen um die Videos wirklich witzig zu finden.

BF3 Epischer Kill:

BF3 Is Just Awesome:

BF3 like a Boss:

Everyday Normal Guy:

Sh*t Nobody Says:

Film-Review: Zettl

Helmut Dietl, einer der wohl besten Regisseure Deutschlands kehr mit „Zettl“ endlich wieder auf die Leinwand zurück. Dafür hat er sich einige große Stars des deutschen Kinos engagiert. Neben Bully Herbig in der Hauptrolle spielen u.a. noch Karoline Herfurth, Ulrich Tukur, Senta Berger, Dieter Hildebrandt, Götz George und Harald Schmidt in dieser Komödie mit. Mit „Zettl“ will Helmut Dietl an die Erfolge der Sendung „Kir Royal“ aus den 80ern anknüpfen. Allerdings ist diesmal Berlin und nicht München der Schauplatz des Geschehens, was dem Film sicher ein zeitgemäßeres Erscheinungsbild geben soll.

Zettl - Unschlagbar Charakterlos

Story:
Baby Schimmerlos, der große Münchener Klatschreporter ist tot, er verstarb bevor er in Berlin eine neue Zeitung im Stile des „New Yorker“ ins Leben rufen konnte. Den Posten des Chefredakteurs bekommt nun Max Zettl, eigentlich Chauffeur des Schweizer Millionärs Urs Doucier, der unsterblich in die Berliner Bürgermeisterin verliebt ist. Zettl wiederum hat eine Beziehung zu Verena, welche auch noch die Geliebte des todkranken Bundeskanzlers ist. Durch seinen Posten als Chefredakteur von „The Berliner“ gerät Max immer tiefer in den Sumpf politischer und persönlicher Intrigen der Berliner Politikschickeria.

Fazit:
Den teilweise sehr schlechten Kritiken der Fachpresse kann ich mich hier nicht anschließen. „Zettl“ ist sicherlich nicht der Film des Jahres, aber für Freunde der Politiksatire ist er sicherlich empfehlenswert. Negativ ist mir jedoch auch aufgefallen dass der Film nahezu keinen Spannungsbogen aufweist, was ihn zuweilen sehr langatmig wirken lässt. Die Dialoge wären noch besser wenn man auch mal was verstehen würde, das Berlinerisch ist kaum auszuhalten und geht einem nach etwas über 100 min. gehörig auf die Nerven.
Die Schauspielerische Leistung aller Beteiligten ist wirklich gut und zeigt dass wir auch hierzulande wirklich gute Darsteller haben. Der Story hätte etwas mehr Action sicher gut getan.
Alles in allem, ein ganz passabler Film von Helmut Dietl, aber sicher nicht sein Meisterstück.

Rating: ★★★☆☆ 

Trailer:

[Bild via kino.germanblogs.de]

Iron Sky – We Come In Peace!

Endlich ist es soweit. Der wohl abgedrehteste Film seit langem kommt endlich in die Kinos und pünktlich zu Berlinale gibt es nun auch einen neuen Trailer.
Die Rede ist von Iron Sky, einem Independent-Film der nahezu ausschließlich durch Crowdfunding finanziert wurde.
Die (abgefahrene und eigentlich lächerliche) Story ist schnell erzählt. Bei Kriegsende 1945 fliehen einige Nazi-WIssenschaftler und Soldaten, welche bis dahin in einer streng geheimen Basis in der Antarktis lebten, mit einem Nazi-Ufo auf den Mond und errichten auf dessen dunkler Seite eine Raumstation. Von hier aus starten sie 2018 mit Ufos und Space-Zeppelinen ihren Angriff auf die Erde um ein für alle mal Rache zu nehmen und die Welt zu erobern. Hier nimmt man die Bedrohung wohl zunächst nicht ernst, insbesondere die amerikanische Präsidentin (welche im Film stark an Sarah Pallin erinnert) scheint sich köstlich über die Raum-Nazis zu amüsieren.

Iron Sky - We Come In Peace! (c) ironskyfilm

Wenn man den Trailer ansieht merkt man gleich, dass sich der Film selbst nicht unbedingt ernst nimmt. Die Charaktere wirken ziemlich abgedreht und alleine die Idee der sogenannten „Reichsflugscheiben“ ist so verrückt, dass sie schon wieder cool ist. Er wirkt aber dennoch sehr professionell gemacht und der Teaser macht wirklich Lust auf den Streifen. Neben einigen unbekannten Schauspielern flimmern unter anderem auch manche bekannte Deutsche wie Udo Kier (den Command & Conquer Fans als Yuri bekannt) und Julia Dietze über die Leinwand.
Seit ich von diesem Projekt gehört habe, freue ich mich bereits auf den Film, nicht nur wegen der wirklich verrückten Storyline sondern auch weil er beweist dass eine Handvoll Leute, die ein gemeinsames Ziel haben, viel erreichen kann (ich meine hier die Filmcrew, nicht die Space-Nazis). Crowdfunding wird immer beliebter und scheint sich offenbar besonders für Filmproduktionen zu eignen, wie auch das Beispiel Stromberg zeigt.

Der Film soll am 04. April 2012 in die Kinos kommen. Ein Besuch auf der Film-Homepage (s. Oben) lohnt sich auf jeden Fall, hier gibt es auch einen coolen Comic zur Vorgeschichte.

Und hier der Trailer:

[Bild via flickr (c) ironskyfilm]

Das ganze Universum – jetzt zum rein- und rauszoomen

Wer wollte nicht schon einmal wissen, wie groß man selbst im Vergleich zu einem Tyrannosaurus oder einem Jupiter-Mond ist?

The scale of the universe

The scale of the universe


Dafür gibt es jetzt “The scale of the Universe 2“. Hier kann man sich von den größten Galaxien bis zu den kleinsten Teilchen des Universums alles einmal im virtuellen Größenvergleich ansehen. Das Ganze ist darüber hinaus noch mit kurzen Infos zu den einzelnen Objekten gespickt. Wirklich sehr zu empfehlen.

In Zusammenhang damit habe ich noch zwei erstaunliche Kreaturen entdeckt, die ich euch nicht vorenthalten möchte:

The Giant Earthworm

Spider Crab

[via]

Dropbox verschenkt Speicherplatz

Dropbox 5GB

Mit Hilfe der neuen Beta lassen sich bis zu 5GB zusätzlicher Speicher freischalten, was mir insgesamt 7GB beschert

Der Cloud-Service Dropbox gehört mittlerweile zu den bekanntesten Diensten wenn es um Datenwolken geht. Auch ich benutze bereits seit längerem Dropbox und bin begeistert, vor allem weil man bei der Anmeldung gleich mal 2GB kostenlosen Speicher bekommt. Wem das noch nicht reichen sollte, der hat jetzt die Möglichkeit kostenlos bis zu 5GB zusätzlich zu bekommen. Dazu muss man lediglich die aktuelle Dropbox-Beta testen. Diese erkennt automatisch wenn eine Kamera bzw. deren Speicher an den Computer angeschlossen wird und fragt einen ob man die Bilder gleich in Dropbox hochladen möchte. Für das erste Bild bekommt man 500MB Speicher und für jeweils weitere 500MB an Bildern erhält man ebenfalls die gleiche Menge an Speicherplatz. Damit kann man maximal 5GB freischalten.

Die benötigte Beta-Version findet man im Dropbox-Forum.

Wenn man keine Kamera mit einer derartigen Bilderflut zur Hand hat, kann man sich laut PC-Magazin auch mit einem Trick behelfen:

“Wer nicht im Besitz einer Digitalkamera ist, der kann sich auch mit einem USB-Stick behelfen. Löschen Sie zunächst alle darauf gespeicherten Daten. Legen Sie dann einen Ordner an, der “DCIM” heißt und darin wiederum einen Ordner namens “100APPL”. Füllen Sie den Ordner “100APPL” mit gut 5 GByte Bildern. Ziehen Sie den Stick ab und schließen Sie ihn erneut an. Nun sollte Dropbox ihn als Kamera erkennen und den Upload der Bilder anbieten.”

Ich habe mir auf dieseArt und Weise bereits meine zusätzlichen 5GB freigeschalten und muss sagen dass alles bestens funktioniert hat. Dropbox ist und bleibt einer meiner favourite Webservices.

Übrigens, wer Probleme mit der Beta hat, soll diese bitte ins Dropbox-Forum posten. Die Entwickler freuen sich über Feedback.
Danke auch an Andi der mich darauf gebracht hat.