Film-Review: The Darkest Hour

via upcoming-movies.com

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Wie die meisten ja wahrscheinlich schon mitbekommen haben, gehe ich, zusammen mit meiner Freundin, sehr gerne und häufig ins Kino.

Vor ein paar Tagen haben wir uns den neuesten „Die-Menschheit-muss-eine-Alieninvasion-überleben-Film“ angesehen der aktuell in den Lichtspielhäusern gezeigt wird: „The Darkest Hour“.

Story:

Zwei junge Internet-Startup-Unternehmer aus den USA reisen nach Moskau um dort ihr Geschäftsmodell vorzustellen. Leider ist Ihnen ein Konkurrent bereits zuvorgekommen weswegen beide Abends versuchen ihren Frust in einem russischen Szeneclub zu ertränken. Dort treffen sie auf zwei weitere Amerikanerinnen welche sie bereits zuvor im Internet kennengelernt haben. So viel zur Vorgeschichte. Dann beginnt die Alieninvasion. Die Außerirdischen haben zunächst keine Gestalt sondern sind orangefarbene Lichtkugeln die sich auch unsichtbar machen können und scheinbar alle lebende Materie pulverisieren. Für die Protagonisten beginnt ein Überlebenskampf gegen einen übermächtigen Feind im nahezu verlassenen Moskau.

Umsetzung:

Prinzipiell ist der Film gut gemacht und jeder der schon mal in Moskau war weiß das es sicherlich nicht einfach ist den Roten Platz mal von all den Menschenmassen zu befreien. Die verlassene Millionenmetropole wirkt authentisch, besonders aufgrund der häufigen Darstellung bekannter Landmarks. Die Animationen sind größtenteils gelungen, lediglich die Darstellung der Aliens zum Schluss hin hat mir nicht gefallen. Die Umsetzung in Real3d ist angemessen auch wenn es meiner Meinung nach auch ohne 3D gegangen wäre.

Fazit:

Als wir im Kino waren haben den Film noch genau fünf andere Leute angesehen. Was ich schon erstaunlich fand.

Die Story ist zu Beginn packend und spannend erzählt, später verlieren die Aliens aber ihren anfänglichen Schrecken und das ständige „Run and Hide“ mit den Außerirdischen wird ein wenig anstrengend. Auch die Darstellung der Widerstandskämpfer und der Anit-Alien-Waffe fand ich ein wenig arg absurd.

Insgesamt kann man sagen ist „The Darkest Hour“ ordentliches Popcorn-Kino mit einigen inhaltlichen Schwächen für den es nicht unbedingt einer 3D-Umsetzung bedurft hätte.

Dafür gibt es 3 von 5 Sternen

Rating: ★★★☆☆ 

Hier der deutsche Trailer: